Messe in der Uni-Halle: Wo der Mittelstand Antworten erhält

Messe in der Uni-Halle: Wo der Mittelstand Antworten erhält

Die Messe in der Unihalle hat 86 Aussteller — und alle haben Lösungen für mittelständische Firmen im Angebot.

Wuppertal. 86 Unternehmen stellen auf der derzeit laufenden Mittelstandsmesse Win in der Unihalle aus. Firmen, die eine Dienstleistung in Anspruch nehmen, neue Optionen, Strategien oder Ideen testen möchten, sind dort also gut aufgehoben. Denn das Spektrum der Aussteller — angetreten unter dem Motto Wissenstransfer und Networking — reicht beispielsweise von Steuer-, Organisations- und Rechtsberatung, Kommunikation und Werbung, Arbeitskräftevermittlung und Energiedienstleistung, Software und Versicherungen bis zu Veranstaltungs- und PC-Technik sowie Qualifizierung.

Damit bietet die Messe erstmals im Bergischen eine Business-to-Business-Plattform — und das bringt die Möglichkeit, „sich intensiv auszutauschen“, so Andreas Kletzander vom Jobcenter. Und drei, vier oder fünf Gespräche mit einem guten Ansatz können schon reichen, so Veranstalter Michael Hoppe von Fair Trade Partners. Dieser Austausch kann auch zwischen den Ausstellern laufen. Ulrike Kremer von der Barmenia zum Beispiel sieht auch die Besuche der Aussteller untereinander positiv. Wenn es von Jedem eine Visitenkarte gebe, sei das schon ein Erfolg.

Tischlermeister Rolf Lukat, der vor drei Monaten die Firma GeKo Raumkonzepte übernommen hat, zeigt, welche Lösungen es beispielsweise für Büroeinrichtungen gibt. Ralf Hesse von der Werbemittelagentur m.e.s. Marketingservices in Solingen präsentiert den Unternehmen, welche Werbemittel sie außer Kulis und Mintboxen noch einsetzen können. Auf dem Tisch stehen etwa Stresskiller, eine Abwandlung der früheren Wutbälle.

Am Rande der Messe, auf der auch die Rex-Film-Produktion für den Wuppertal-Krimi-Film King Ping wirbt und die Möglichkeiten des Product-Placements im Kinofilm erläutert, wurde bekannt, dass der Film einen weiteren prominenten Mitstreiter hat. Jedenfalls gibt es die grundsätzliche Bereitschaft des aus Wuppertal stammenden Schauspielers Christoph Maria Herbst (Stromberg), für einige Drehtage mitzuwirken.