L&VT platzt aus allen Nähten

Das 2001 gegründete Unternehmen produziert Ventilatoren für Industrie-Öfen.

Wuppertal. Im Jahr 1980 hatte die Firma Spelleken noch rund 350 Mitarbeiter. Doch irgendwann gingen die Geschäfte nicht mehr gut. "Das Gute mitnehmen und verbessern" hat sich dann der damalige geschäftsführende Gesellschafter Frank Rösner gedacht und im Jahr 2001 die Firma Luft- & Ventilatorentechnik GmbH (L&VT) mit Sitz an der Straße Im Hölken gegründet.

In der Krise setzt er derzeit wie viele andere auf die Strategie, die Strukturen so aufzubauen, dass er bei anziehender Konjunktur voll durchstarten kann. Klar ist aber schon jetzt, dass die Firma, in der etliche ehemalige Spelleken-Mitarbeiter beschäftigt sind, am jetzigen Standort aus allen Nähten platzt und einen neuen Standort mit etwa 1000 Quadratmeter Platz braucht.

Schließlich geht es längst nicht mehr nur um Beratung und Verkauf, sondern auch um die Fertigung (derzeit auf knapp 200 Quadratmetern) der Industrieventilatoren. Diese Radialventilatoren kommen im Industrieofenbau zum Einsatz - etwa während des Produktionsvorgang dann, wenn gehärtet, geschweißt, geschliffen, lackiert oder gespritzt wird. Die Ventilatoren transportieren dann zum Beispiel Stickstoff oder andere gasförmige Medien weg vom Arbeitsplatz.

Das Unternehmen tritt als Auftragsfertiger und Nischenabieter auf, Rösner spricht dabei von der Rolle des Problemlösers. "Die Kunden passen ihr Problem ja nicht dem Ventilator an."

Bislang beliefert die Firma zu 95 Prozent die Anlagenbauer. Die bislang etwa fünf Prozent, die an industrielle Endkunden gehen, sollen kräftig ausgebaut werden, so Rösner.

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