IHK ehrt Wuppertals beste Auszubildenden

Auszeichnung : IHK ehrt die besten Auszubildenden

110 Absolventen wurden im Barmer Bahnhof ausgezeichnet. Sie sollen jetzt Botschafter für eine Lehre sein.

Geballtes Wissen versammelte sich am Mittwoch im Barmer Bahnhof. 110 Absolventen waren der Einladung der Industrie- und Handelskammer zur Bestenehrung gefolgt. Der Grund: Sie hatten ihre Abschlussprüfungen im Winter 2017/2018 oder im Sommer 2018 mit dem Prädikat „sehr gut“ abgeschlossen, wofür sie sich jetzt ausgiebig feiern lassen durften.

IHK-Vizepräsident Axel Blankennagel gratulierte den Absolventen zu den erfolgreichen Abschlüssen und betonte in seiner Eröffnungsrede die „hervorragenden Ausbildungsleistungen der Betriebe und Berufskollegs“. Besonderen Dank richtete er zudem an alle ehrenamtlichen Prüfer. „Nur mit diesem ehrenamtlichen Einsatz können wir praxisnahe Prüfungen durchführen“, so Blankennagel. In den Absolventen sieht er Botschafter für die Ausbildung. Die duale Berufsausbildung habe nämlich eine große Attraktivität. Diese solle von den Spitzenabsolventen jetzt möglichst weiterverbreitet werden. „Sie sollen vielen Menschen von den Erfolgsgeschichten erzählen“, gab der IHK-Vizepräsident den jungen Menschen mit auf den Weg. Eine davon weiß sicherlich auch Tim Ediger zu erzählen. Der Kaufmann für Versicherungen, der in seiner Freizeit für das Leichtathletikzentrum Wuppertal (LAZ) an den Start geht, erhielt den Titel „Der Beste der Besten“.

99,3 von 100 möglichen Punkten hatte der 22-Jährige bei seiner Abschlussprüfung erreicht. Sein Erfolgskonzept: „Ruhe und Gelassenheit bei den Prüfungen“, verrät der ehemalige Auszubildende der Barmenia. Die Ermittlung des besten Auszubildenden sei in diesem Jahr gar nicht so einfach gewesen, erklärt Carmen Bartl-Zorn, Leiterin der Abteilung Aus- und Weiterbildung bei der IHK. „Da mussten wir schon auf die Nachkommastellen schauen.“

Anders als in den Vorjahren bedeutete die Verleihung der Urkunden noch nicht das Ende der Bestenehrung. „Nach dem offiziellen Teil wird das hier zur Tanzfläche werden“, hatte Bartl-Zorn schon vor Beginn angekündigt und so trafen sich die Absolventen mit Verwandten und Vertretern der jeweiligen Ausbildungsbetriebe am Ende tanzend wieder. DJ Birk sorgte für die passende Musik, während Bartl-Zorn noch einmal hervorhob, dass die 80 Ausbildungsbetriebe und 20 Berufskollegs durchaus ihre Daseinsberechtigung bei der Bestenehrung haben. „Sie sind ja auch Mütter und Väter des Erfolgs.“

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