Gewerbesteuer bricht massiv ein

Wuppertal. Die wirtschaftliche Misere Wuppertals nimmt immer größere Dimensionen an. Die Gewerbesteuer bricht dieses Jahr nach Schätzungen von Kämmerer Johannes Slawig um mindestens 33 Millionen Euro ein.

Ursprünglich waren Gewerbesteuer-Einnahmen in Höhe von 165 Millionen Euro für 2009 erwartet worden. Bereits im Januar hatte Slawig mitgeteilt, dass etwa 16,5 Millionen Euro weniger eingenommen werden.

Nun geht der Kämmerer davon aus, dass die Gewerbesteuer um mehr als 20 Prozent einbricht. Das bedeutet, dass das Wuppertaler Haushaltsdefizit erheblich höher als mit 120 Millionen Euro prognostiziert ausfallen wird. Neben den wegbrechenden Steuereinnahmen schlagen Mehrkosten für Hartz-IV-Empfänger und niedrigere Zuweisungen des Landes zu Buche. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Defizit auf 160 Millionen Euro steigt. rom

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