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Fertighauswelt hat mehr Besucher und Umsatz als erhofft

Fertighauswelt hat mehr Besucher und Umsatz als erhofft

60.000 Besucher im ersten Jahr der Ausstellung.

Oberbarmen. Mit dem Ziel, 40.000 Besucher im Jahr anzulocken, ging der Musterhauspark Fertighauswelt vor einem Jahr in Oberbarmen an den Start. Nun sind es sogar 60.000 geworden. „Das freut uns natürlich“, sagt Sprecher Christoph Windscheif.

Insgesamt 17 voll ausgestattete Fertigbauhäuser, die mehr Energie erzeugen als verbrauchen, können Besucher auf dem 18.000 Quadratmeter großen Gelände an der Schmiedestraße besichtigen. „Die Besucher kommen aus ganz Deutschland“, sagt Windscheif.

Im ersten Halbjahr 2014 haben die Hersteller pro Ausstellungshaus einen Auftragseingang von rund 1,7 Millionen Euro verzeichnet. „Damit sind wir die umsatzstärkste und erfolgreichste Fertighausausstellung in ganz Deutschland“, ist sich Windscheif sicher.

Eines der neueren Häuser ist das der Firma Kampa aus der baden-württembergischen Stadt Steinheim am Albuch. Das 160 Quadratmeter große Haus erzeugt laut Hersteller dank Photovoltaik-Anlage, Thermodach, einer Passivhauswand und einer Drei-Scheiben-Thermoverglasung mehr Energie als es verbraucht und ist damit ein „Plus-Energie-Haus“.

Vertriebsleiter Peter Hofmann wirbt für die neue Technik: „In 20 Jahren werden viele Leute ihren Nebenkosten nicht mehr bezahlen können.“ Da zahle sich ein Plus-Energie-Haus langfristig aus — wenn man denn den Baupreis von 300.000 Euro aufbringen kann.

Ab Oktober wird die Ausstellung übrigens erweitert: Dann wird die Firma Büdenbender aus dem Siegerland ihr Haus in der Fertighauswelt aufstellen. „Dann ist nur noch Platz für ein weiteres Haus in unserer Ausstellung“; sagt Christoph Windscheif.

Ausgebaut hat die Fertighauswelt übrigens ihr Parkplatzangebot: Durch den Bau von 60 Stellplätzen können nun 150 Autos direkt vor dem Gelände parken.