EDE: Der Rekord-Umsatz wächst noch weiter

EDE: Der Rekord-Umsatz wächst noch weiter

Unternehmen betont Verbundenheit zum Stammsitz

Langerfeld. 2011 war schon das „beste Jahr aller Zeiten“, wie es Hans-Jürgen Adorf am heutigen Dienstag ausdrückte. Der Vorsitzende der Geschäftsführung von EDE konnte für das Jahr 2012 sogar noch einen draufsetzen, jedenfalls was den Umsatz betrifft (siehe Infokasten). Bei der Präsentation der Zahlen in Düsseldorf sagte Adorf: „Dies ist ein solides Wachstum leicht unterhalb unserer Planung. Bedenkt man, dass wir vor zehn Jahren noch rund 2,5 Milliarden Euro umgesetzt haben, wird deutlich, auf welch hohem Niveau wir uns befinden. Wir sind absolut zufrieden mit den Ergebnissen, da die deutsche Wirtschaft im zweiten Halbjahr doch etwas verhaltener verlaufen ist als erwartet.“

EDE hat auch 2012 in die Belegschaft und den Standort Wuppertal investiert. Zum Jahresende beschäftigte das Unternehmen 865 Mitarbeiter und konnte damit die Anzahl der Beschäftigten im vergangenen Jahr um 41 aufstocken. Bis Mitte Februar 2013 stieg die Zahl der Beschäftigten um weitere neun Mitarbeiter auf insgesamt 874. Vor dem Hintergrund, dass, wie Adorf es ausdrückt, „der Standort Wuppertal an Attraktivität für hochqualifizierte Arbeitskräfte nicht gewonnen hat“, macht EDE inzwischen Zugeständnisse bei der Residenzpflicht: Dass jemand seinen Hauptwohnsitz in Wuppertal hat, ist kein Muss mehr.

Um die Mitarbeiter bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen, soll ferner ab 2014 eine neue Kindertagesstätte mit 45 Plätzen für 2,5 Millionen Euro auf dem Betriebsgelände errichtet werden. Im Sommer 2012 konnte EDE mit 53 Auszubildenden einen erneuten Höchststand vermelden.

Seit seiner Gründung 1931 sieht sich das Unternehmen in der Stadt verwurzelt und investiert auch 2013 mehr als zehn Millionen Euro im Tal. So werden IT-Projekte ausgebaut, auch ein neues Gebäude zur Präsentation von Sortimentsmodulen und Systemkonzepten ist in Planung. Seine gesellschaftliche Verantwortung nehme man durch Unterstützung von Hilfsprojekten wie dem Kinderhospiz Burgholz oder der Junior-Uni wahr.

Im November wird EDE zudem in der Stadthalle an zwei Tagen eine Großveranstaltung ausrichten, bei der die Unternehmensstrategie „Challenge 2020“ den Händlern und Lieferanten vorgestellt wird. Erwartet werden etwa 1000 Teilnehmer.

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