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Die Firmen planen mit weniger Personal als bisher

Die Firmen planen mit weniger Personal als bisher

Die Umsätze bleiben zwar hoch, aber die Gewinne werden kleiner. Deshalb geht es ans Personal.

Wuppertal. Die bergischen Unternehmen machen zwar gute Umsätze und sind aktuell auch mit den Gewinnen zufrieden. Doch wenn die IHK nach Auswertung der Konjunkturumfrage von einer „robusten Lage“ spricht, dann deutet sich schon an, dass erste dunklere Wolken am Horizont zu sehen sind.

Denn tatsächlich erwarten die Unternehmen weiterhin gute Umsätze, jedoch geringer werdende Gewinne.

Und das hat zur Folge, dass die Firmen mit weniger Personal und mit weniger Ausbildungsplätzen als bisher planen, wie IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge erklärt.

Das spiegelt sich auch in der Frage nach dem Arbeitskräftemangel: Zu Jahresbeginn gaben noch 30 Prozent der Unternehmen einen Mangel an. Jetzt sind es nur noch 19 Prozent. Gleichzeitig hat der Fachkräftemangel als Risikofaktor deutlich an Bedeutung verloren.

Ähnliches zeichnet sich bei den Investitionen ab. Denn das Investitionsklima (43 Prozent der Unternehmen wollen ihre Investitionen ausweiten) ist zwar gut. Doch die Ziele dieser Investitionen sind überwiegend Ersatzbedarf oder Rationalisierung. „Der Arbeitsmarkt wird davon weniger profitieren, als es normalerweise zu erwarten wäre“, so Wenge.

Weitere Erkenntnis aus der Konjunkturumfrage: Den kleineren Betrieben gerade auch in Wuppertal und Remscheid geht es weniger gut als den größeren Unternehmen.