Andrang bei der FOM: Hochschule sucht ein neues Domizil

Andrang bei der FOM: Hochschule sucht ein neues Domizil

Viele Studenten: Die Räume im Haus der Impulse reichen nicht mehr.

Wuppertal. Seit etwas mehr als einem Jahr residiert die private Hochschule FOM im mehrgeschossigen „Haus der Impulse“ an der Kleinen Klotzbahn. Und schon jetzt gibt Studienleiter Prof. Dr. Hans- Joachim Flocke die Devise aus: „In einem Jahr sind wir woanders. Mit knapp 200 Studenten platzen wir aus allen Nähten.“

Fest steht allerdings nur, dass die FOM-Niederlassung für das Bergische Land in Wuppertal und verkehrsgünstig gelegen bleibt. Gerüchte über einen Campus an der Ohligsmühle will Flocke weder bestätigen noch dementieren.

Die FOM bietet ein Studium für qualifizierten Nachwuchs, das berufs- oder ausbildungsbegleitend stattfindet. „Das macht den Unterschied zu anderen Dualen Studiengängen aus: Unsere Studenten sind nie weg vom Job.“ Etwa 80 Prozent der Studierenden sind für Business Administration mit dem Abschluss Bachelor of Arts eingeschrieben. „Das ist der klassische Diplom-Kaufmann“, erklärt die stellvertretende Geschäftsleiterin Wibke Lang.

Aktuell gibt es daneben in Wuppertal International Management und Wirtschaftsrecht. Wirtschaftspsychologie sowie Gesundheits- und Sozialmanagement folgen. Voraussetzung für ein Studium an der FOM ist das Fachabitur. Eine Zulassungsbeschränkung (NC) gibt es nicht. Die Altersstruktur reicht von 18 bis 45 Jahren, die meisten sind aber zwischen 20 und 25 Jahren alt. Aktuell kommen 45 Prozent aus Wuppertal, 19 Prozent aus Remscheid, 8 Prozent aus dem Oberbergischen Kreis und 7 Prozent aus Solingen.

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