Noch sieben Jahre Zeit Wie weit ist die Bundesgartenschau-Planung in Wuppertal?

Wuppertal · Eine Hängebrücke, eine Seilbahn – für die Bundesgartenschau (Buga) 2031 hat Wuppertal große Pläne. Die Stadt erklärt, an welchen Projekten sie gerade arbeitet.

Die Königshöhe wird ein Kernareal der Bundesgartenschau.

Die Königshöhe wird ein Kernareal der Bundesgartenschau.

Foto: Fischer, Andreas

Wie weit ist die Planung für die Bundesgartenschau 2031? Die Stadt hat einen Bericht zusammengestellt. Aktuell wird nach einem Geschäftsführer für die Buga-gGmbH gesucht. Grünflächen-Ressortleiterin Annette Berendes hat die Funktion interimsweise übernommen. Nun hat die erste Runde Bewerbungsgespräche stattgefunden, vier Bewerber stellen sich am 8. Januar persönlich vor. Das Verfahren soll im ersten Quartal 2024 abgeschlossen sein und wird durch eine externe Personalberatung begleitet. Ein wichtiges Thema sind die Grundstücke, auf denen die Buga stattfinden soll. Bis Ende 2023 werden Kaufverträge für drei zentrale Flächen notariell beurkundet, unter Vorbehalt der Zustimmung des Stadtrats im Februar. Voraussichtlich müssen noch drei kleinere Grundstücke gekauft werden. Außerdem geht es um die Finanzierung. Weil sich die Gründung der Gesellschaft verzögert hatte, ist die Feinplanung noch nicht so weit, dass die Wirtschaftsplanung für 2024 konkreter wird. Deshalb werden erneut Erfahrungswerte aus vergangenen Gartenschauen auf Wuppertal übertragen. Die Ausgaben werden im Laufe der Jahre ansteigen. Im kommenden Jahr gibt es hauptsächlich Personalkosten und die Vergütung der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft. Derzeit sind im Haushaltsplan jährlich 1,3 Millionen Euro vorgesehen. Laut der längerfristigen Planung entsteht 2028 aufgrund steigender Kosten eine Lücke, die durch höhere Zahlungen der Stadt gedeckt werden muss. pal

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort