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Wichlinghausen: Häuser als Hoffnungsträger

Wichlinghausen: Häuser als Hoffnungsträger

Stadt und Aurelis haben den Vertrag für das geplante Wohngebiet am Rangierbahnhof unterzeichnet. Im Sommer 2008 könnte dessen Erschließung beginnen.

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p class="text"><strong>Wuppertal. Der Weg für das "Bergische Plateau" ist frei: Im Rathaus wurde am Montag der städtebauliche Vertrag für das geplante Wohngebiet auf dem Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofs Wichlinghausen unterzeichnet. Damit geben die Stadt Wuppertal und das Unternehmen Aurelis als Vertragspartner den Startschuss für die Reaktivierung der Bahnbrache. Wie berichtet, sollen auf der 13Hektar großen Fläche gut 250Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser entstehen.

Erschließungsverträge sind im Frühjahr die nächste Etappe

Als "herausragendes Projekt für den Städtebau" und als Wuppertaler "Meilenstein" würdigen beide Seiten das Projekt auf dem Gelände zwischen der Schwarzbach und der Breslauer Straße. Nächste Etappe auf dem Weg dorthin sind die Erschließungsverträge, die im 1. Quartal 2008 stehen sollen, damit im Sommer die ersten Bagger rollen können.

In die Erschließung der Bahnbrache investiert Aurelis nach eigenen Angaben gut 5,5 Millionen Euro. Erwartet wird, dass das 10- bis 15-fache dieser Summe dann an Bauinvestitionen zusammenkommt - und damit auch die lokale Wirtschaft unterstützt.

Primär Reihenhäuser sind auf der Fläche geplant, die auf einem Kilometer Länge einen Höhenunterschied von nur einem Meter aufweist und daher als Plateau bezeichnet wird. Die Vermarktung zielt zunächst auf Bauträger und Investoren - auf dieser Ebene werden laut Aurelis seit Sommer dieses Jahres Gespräche geführt.

Olaf Geist, Regionalleiter bei Aurelis, geht davon aus, "dass das Bergische Plateau spätestens in sechs oder sieben Jahren vollständig bebaut sein wird." In diesem Rahmen werden der Nord- und Südteil ausschließlich durch einen Fuß- und Radweg miteinander verbunden - integriert in die Nordbahntrasse. Hinzu kommen Grünflächen sowie ein Abenteuerspielplatz und ein Bolzplatz.

Dass die Stadt mit dem neuen Wohngebiet im Wuppertaler Osten große Erwartungen für die Aufwertung des Stadtteils verbindet, ist kein Geheimnis: Vom "Bergischen Plateau" soll ein zukunftsfähiges Image ausgehen - gerade auch Richtung Schwarzbach. Damit werden die 250 neuen Häuser für Wichlinghausen zu Hoffnungsträgern.