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Weniger Besucher in Wuppertals Schwimmbädern

Weniger Besucher in Wuppertals Schwimmbädern

Als Grund werden Umbauarbeiten und schlechtes Wetter während des Sommers genannt.

Wuppertal. Die Wuppertaler Schwimmbäder verzeichnen einen leichten Rückgang der Besucherzahlen. Von Anfang Januar bis Ende November 2014 kamen 620.000 Besucher. Im Vorjahr waren es im gleichen Zeitraum 638.000.

Stadtsprecherin Kathrin Petersen führt zwei Gründe für den leichten Rückgang an: das schlechte Sommerwetter und die zeitweise Schließung der Gartenhallenbäder Cronenberg und Langerfeld wegen Umbauarbeiten.

„Die ersten Monate des Jahres waren gut, doch der Sommer war nicht so schön wie erhofft“, sagt Petersen. „Vor allem der schlechte August hat die Besucherzahlen nach unten gezogen.“ Positiv fällt in der Statistik vor allem die Schwimmoper auf. Dort sind die Besucherzahlen um 21.000 gestiegen. Besonders Spezialaktionen wie die Saunanacht und die Aquafit-Kurse hätten Menschen angelockt. Das Angebot soll in allen Bädern ausgebaut werden.

Kathrin Petersen, Stadt Wuppertal

Da die Preise unverändert blieben, gingen auch die Einnahmen aller Bäder auf 1,9 Millionen Euro leicht zurück. „Eine Preiserhöhung ist in nächster Zeit nicht geplant“, sagt Petersen.

Dafür müssen sich die Besucher noch einmal auf Pausen aufgrund von Bauarbeiten einstellen. Das Gartenhallenbad in Langerfeld soll für sechs Wochen geschlossen werden. Ein Zeitpunkt steht noch nicht fest. Das Schwimmsport-Leistungszentrum auf dem Küllenhahn wird in den Sommerferien für vier Wochen zu sein.