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Weihnachtsmarkt: Viel Regen zum Start des neuen Winterzaubers auf der Hardt

Weihnachtsmarkt: Viel Regen zum Start des neuen Winterzaubers auf der Hardt

Erstmals findet die Aktion am Wochenende auf der Hardt statt.

Wuppertal. Den ersten Schluck vom warmen Glühwein genießt Claudia Werlen sichtlich: „Das tut gut“, sagt die Besucherin des Winterzauber-Marktes auf der Hardt und blickt Richtung Himmel: „Das sieht nach Regen aus. Für den Markt wäre das ja schade.“ Zum ersten Mal hatte der Freitag Nachmittag seine Pforten auf dem Elisenplatz vor dem Elisenturm geöffnet. Dort lockten zwölf Stände in eine kleine, aber feine Weihnachtswelt, die auch künftig zur festen Einrichtung in Wuppertal werden soll.

Während Claudia Werlen am Glühweinstand verweilt, machen die übrigen Aussteller ihre Hütten wetterfest. Wenige Minuten hat der Markt geöffnet, dann kommt der Regen. „Blöd ist das natürlich schon. Wir hatten extra Schlitten für die Kinder besorgt — die Umgebung ist dafür ja fabelhaft geeignet“, sagt der Mitorganisator des Winterzauber-Marktes Ralf Derkum von Come 2gether-Events.

Trotzdem sei für die Unterhaltung am Wochenende gesorgt — denn bis zum Sonntag soll der Markt Besucher auf die Hardt locken: „Es gibt einen Weihnachtsmann, der kleine Geschenke an die Kinder verteilen wird“, so Ralf Derkum. Der ließ sich bereits kurze Zeit später zwischen Heuballen und duftenden Paradiesäpfeln blicken. „Guck mal, der Weihnachtsmann hat sogar ein Pony“, staunte Manuel (4). Weiter ging es zu den Malaktionen der Feen und Elfen.

Erst im November dieses Jahres hatten sich Ralf Derkum und Mitstreiterin Samira Nabhan für die Realisierung des Winterzauber-Marktes auf der Hardt entschieden. Aufgrund des Last-Minute-Projektes konnten so im Vorfeld keine Chöre für die weihnachtliche Untermalung des Angebotes gewonnen werden: „Die Zeit war einfach zu knapp.

Aber im nächsten Jahr werden wir das Programm ausweiten und auch Live-Musik auf der Hardt zeigen“, betonte Ralf Derkum, der die Veranstaltung etablieren möchte. Mindestens 20 Aussteller seien dann geplant, erklärte der Initiator weiter. Doch auch mit dem aktuellen Angebot sei für ausreichend Abwechslung gesorgt. So ist unter anderem Imker Karl Bechem am Wochenende mit dabei.

Daneben die Wollwerkstatt von Sabine Taubert-Jüttner, die warme Schuhe und Hüte aus Filz oder Wolle anbietet. Bei Aussteller Sebastian Axt werden glitzernde Steine aus Spanien zum Blickfang. Seit 23 Jahren sammelt der gelernte Speditionskaufmann Mineralien, die er in den unterschiedlichsten Gegenden erwirbt. Darunter helles „Katzengold“ (Pyrit) aus einem Steinbruch.

Einige Meter weiter werden Lichtobjekte aus Keramik von Peter Laubert zum Hingucker. „Die Atmosphäre hier oben ist einfach toll“, sagte Besucherin Melanie Bangert, die den Markt als Familienausflugsziel nutzte.