Wuppertaler Stadtbibliothek: Drei Fragen an... „Was eine moderne Bibliothek heute alles sein kann“

Wuppertal · Drei Fragen an . . . Meike Nordmeyer, zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Wuppertaler Stadtbibliothek.

Neugierig machen und in die Stadtbibliothek einladen, das sind die Aufgaben der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, für die Meike Nordmeyer zuständig ist.

Neugierig machen und in die Stadtbibliothek einladen, das sind die Aufgaben der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, für die Meike Nordmeyer zuständig ist.

Foto: Stadtbibliothek

Hier stellt sich Meike Nordmeyer vor.

Wer bin ich?

Ich bin Meike Nordmeyer, 54 Jahre alt, gelernte Journalistin und habe vor etwas mehr als zwei Jahren die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadtbibliothek übernommen. Ich bin zuständig für die Kommunikation von allen Themen, von Neuerungen und Veranstaltungen sowohl in der Zentralbibliothek als auch in allen neun Zweigstellen in der Stadt. Zu meinen Aufgaben gehört die klassische Pressearbeit, das heißt, ich schreibe Pressemitteilungen und koordiniere Anfragen von Journalisten und betreue Pressetermine. Außerdem liegt die Website der Stadtbibliothek in meinen Händen, die ich ständig mit aktuellen Meldungen versorge. Dazu bespiele ich unsere verschiedenen Social-Media-Accounts, in denen wir uns über viel Austausch freuen können. Für die Infomaterialien der Bibliothek, die Ferienprogramme, Flyer und Plakate bin ich mit Text und Redaktion auch gefragt – da arbeite ich eng mit unserem Veranstaltungsmanagement zusammen.

Wie bin ich zu meinem Job in der Stadtbibliothek gekommen?

Ich habe Philosophie und Germanistik studiert, bin dann ans journalistische Schreiben gekommen und habe ein Tageszeitungsvolontariat bei der Westdeutschen Zeitung absolviert. Danach war ich freiberuflich viele Jahre als Journalistin und Texterin tätig, später bei der EnergieAgentur.NRW, bis sie aufgelöst wurde. Als ich dann das Stellenangebot der Stadtbibliothek sah, hat mich das sofort brennend interessiert, weil sich damit erneut eine höchst sinnstiftende Aufgabe bot. Es hat mich sehr gereizt, mich für meine Heimatstadt Wuppertal einzusetzen und das in so einer wichtigen Einrichtung, in der es um Kultur und Bildung geht und vor allem um die Förderung von Bildungsgerechtigkeit.

Was macht die Arbeit in einer Stadtbibliothek für mich so besonders?

Während meines Studiums habe ich viel Zeit mit Lesen und Lernen in Universitätsbibliotheken verbracht. Bibliotheken waren für mich immer schon Orte, die mir die Welt eröffnet haben. Dass ich mal in einer Bibliothek arbeiten würde, habe ich damals nicht geahnt. Bei uns in der Stadtbibliothek ist immer viel los und es geht um noch viel mehr als um Bücher und Lernen. Die Bibliotheken befinden sich im Wandel, auch die Wuppertaler Stadtbibliothek ist auf diesem Weg und entwickelt ständig neue Angebote im Servicebereich sowie neue Veranstaltungsformate und kreative Workshops und Treffpunkte für Austausch und Teilhabe. Für meinen Part der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist das eine besonders spannende Aufgabe. Denn es gilt, überkommene Vorstellungen aufzubrechen und dafür zu begeistern, was eine moderne Bibliothek heute alles sein kann und was sie noch werden will. Das Wichtigste ist dabei immer, neugierig zu machen auf das, was sich bei uns alles tut, zum Mitmachen einzuladen und so Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen in die Bibliothek zu locken.

(Red)