Wann wird’s mal wieder richtig Sommer. . .

Wann wird’s mal wieder richtig Sommer. . .

Die Bäderchefs hoffen jetzt auf drei gute, letzte Ferienwochen.

Wuppertal. Ein paar heiße Tage am Stück - Das wünschen sich nicht nur die Schüler in Wuppertal, die jetzt die nun nur noch drei Wochen der Sommerferien vor sich haben, sondern auch die Betreiber der Freibäder in Wuppertal. Sowohl die städtischen Bäder, wie auch die privat finanzierten melden für die ersten drei Sommerferienwochen eine durchwachsene Bilanz. "Die Besucherzahlen sind zwar eher schlecht, aber noch im Rahmen", sagt Fee Dohle vom Freibad in der Mirke.

Das typische Wuppertaler-Wetter sorgt nicht gerade für Freudensprünge, treibt aber auch niemanden in den Konkurs. Das Hauptproblem ist die Unbeständigkeit der Wetterlage. "Solange es nicht zwei bis drei Tage hintereinander Sonnenschein oder zumindest keine Regenschauer gibt, bleiben die Massen an Schwimmfreudigen aus", sagt Bernd Bever vom städtischen Sport- und Bäderamt in Wuppertal. Er beschreibt die Situation als "in etwa identisch mit vergangenem Jahr" und hofft auf die letzten drei Wochen der Sommerferien um die Bilanz noch etwas zu verbessern.

Einige Freibäder - wie beispielsweise das in Vohwinkel - setzen auf Veranstaltungen wie Kinderfeste oder Konzerte um noch ein paar mehr Besucher anzulocken und sich von den anderen Anbietern abzuheben.

3800 Badegäste mehr als in der ersten Ferienhälfte im letzten Jahr konnten die Freibäder Mirke, Eckbusch und Mählersbeck verzeichnen, so die Pressesprecherin Alexandra Szlagowski. Auf die gesamte, bis jetzt drei Monate dauernde Saison, bezogen sind es aber 2500 weniger Gäste als 2008. Keine allzu dramatischen Veränderungen, aber alle Betreiber wünschen sich selbstverständlich etwas mehr Zulauf.

Sehnsüchtig erinnert man sich an die Rekordzahlen im Jahr 2006 (damals kamen insgesamt 113848 Gäste in die Freibäder) und besonders 2003 (rekordverdächtige 134213 Menschen besuchten die Bäder), die man dieses Jahr wohl nur schwer erreichen wird. Aber der Sommer ist ja noch lange nicht vorbei und so bleibt für alle Sonnenliebhaber und Freibadbetreiber die Hoffnung auf mehr Sonne in Wuppertal.

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