Wallfahrt für Hoffnungslose

Wallfahrt für Hoffnungslose

Gemeinsames Gebet und Mittagessen in St. Marien Elberfeld.

Die Katholische Citykirche lädt monatlich alle, die ohne Hoffnung sind oder am Rand der Gesellschaft stehen, ein, sich zum gemeinsamen Essen, zum Gespräch und zum Gebet zu Ehren des Heiligen Judas Thaddäus, dem Patron derer, die ohne Hoffnung sind, zu versammeln.

Der Heilige Judas Thaddäus gehört zu den fast vergessenen Aposteln. Er ist der Patron der Hoffnungslosen und Vergessenen. Sein Gedenktag ist der 28. Oktober. Kaum bekannt ist, dass es auch in Wuppertal eine Verehrung des Heiligen Judas Thaddäus gibt. Zwei Statuen, die sich in der Kirche St. Marien in Barmen und der Kirche St. Marien in Elberfeld befinden, zeugen davon.

Zu einer Wallfahrt zu der Statue in Elberfeld lädt die katholische Citykirche regelmäßig ein - am jeweils 28. eines Monats: Angesprochen sind alle, die hoffnungslos sind oder am Rande der Gesellschaft stehen. Mitveranstalter sind der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Wuppertal, der Caritasverband Wuppertal-Solingen, die Notfallseelsorge Wuppertal und die Seelsorge für Obdachlose, Prostituierte und Drogenabhänge.

In der Kirche St. Marien, Wortmannstraße/ Ecke Hardtstraße an der Hardt können die Teilnehmer den Heiligen Judas Thaddäus um Beistand und Fürsprache bitten. Das Treffen beginnt mit einem kurzen Gottesdienst, anschließend gibt es Gelegenheit, bei einem Mittagessen ins Gespräch zu kommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jede und Jeder ist willkommen.

Die nächste Wallfahrt ist am Mittwoch, 28. März. Der Gottesdienst beginnt um 12.45 Uhr (neue Uhrzeit!) in der Marienkirche. Das Mittagessen findet im Pfarrsaal der Gemeinde St. Marien, statt, Eingang Hardtstraße 16.

Mehr von Westdeutsche Zeitung