1. NRW
  2. Wuppertal

Verkauf: Von Ludwigshafen bis Oeynhausen: Die Schwebebahn ist überall gefragt

Verkauf : Von Ludwigshafen bis Oeynhausen: Die Schwebebahn ist überall gefragt

Wuppertal.Noch fahren die Schwebebahnwaggons brav ihre Runden, mal in Nostalgie-Orange, mal mit bunter Werbung bedruckt. Doch bald kommen die neuen Waggons, und dann sollen die alten verkauft werden.

Neben den drei Waggons, die die WSW in einem Wettbewerb verschenken (WZ berichtete), stehen 21 Wagen zum Verkauf. „Die ersten Interessenten haben sich vor drei Jahren gemeldet, weil sie unbedingt einen haben wollen“, sagt WSW-Pressesprecher Holger Stephan. „Das war für uns der Auslöser, zu überlegen, wie wir das organisieren.“

Denn es geht nicht nur um den Preis von 5000 Euro pro Wagen. Die rund zehn Tonnen schweren Waggons benötigen ein spezielles Fundament und dürfen nur mit einer Baugenehmigung aufgestellt werden. Auch der Transport der Schwergewichte will gut geplant sein. Deshalb blieben von ursprünglich an die 70 Interessenten schließlich rund 35 übrig.

Auch schon bekannte Interessenten müssen sich noch einmal melden Der offizielle Verkauf beginnt am 19. Oktober. Bis dahin schreiben die WSW alle Interessenten noch einmal an. Wer sich einen Schwebebahnwagen sichern will, muss dann direkt am 19. Oktober sein verbindliches Kaufinteresse bekunden.

„Wer schon auf der Liste steht, bekommt zuerst einen Wagen. Danach geht es nach Eingang der Mails“, sagt Holger Stephan. Er betont, dass auch diejenigen, die schon auf der Interessentenliste stehen, ihr Kaufinteresse ab dem 19. Oktober nochmals bekunden müssen.

Firmen und Privatleute wollen sich einen alten Wagen sichern Im Wesentlichen sind es Firmen, die sich das Wuppertaler Wahrzeichen in den Hof oder neben die Straße stellen wollen. Sogar aus Ludwigshafen kommen Interessenten. Einige Unternehmen wollen auch speziell einen Wagen mit ihrer Werbung. Doch es gibt auch vermögende Privatpersonen, die sich einen Schwebebahnwagen kaufen wollen.

Nur ein Paar mussten die WSW enttäuschen: Die Besucher aus Bad Oeynhausen hatten sich in der Schwebebahn kennen gelernt und wollten als Andenken einen Wagen geschenkt haben.