Kultur Von der Heydt-Museum in Wuppertal: Performance in der Ausstellung „Zero, Pop, Minimal“

Wuppertal · Tanz und Bildende Kunst treten in lebendigen Dialog.

Die Performance mit Thusnelda Mercy, Pascal Merighi und Kenji Shinohe endet im gemeinsamen Gespräch der Bewegungen.

Die Performance mit Thusnelda Mercy, Pascal Merighi und Kenji Shinohe endet im gemeinsamen Gespräch der Bewegungen.

Foto: Von der Heydt-Museum)/Von der Heydt-Museum

„Oh Lord, won‘t you buy me a Mercedes Benz“ singt zum Schluss Janis Joplin vom Band. Ironischer Kommentar der legendären Rock- und Bluessängerin zur Konsumgesellschaft aus dem Jahr 1970. Thusnelda Mercy, Pascal Merighi und Kenji Shinohe beenden mit dem Song ihre 35-minütige Performance, die sie durch die Ausstellung „Zero, Pop, Minimal“ im Von der Heydt-Museum geführt hat. In dem Raum, den Kuratorin Beate Eickhoff unter das Thema „Kunst ist Leben und Leben ist Kunst“ gestellt hat, mit Arbeiten von Wolf Vostell (Kennedy vor Corham) oder Gerhard Richter („Scheich mit Frau“). Die Tänzer machen deutlich, wie aktuell die Kunst der 1960er und 1970er Kunst ist – in ihren Themen und ihrer Art, die Menschen einzubeziehen.