Volles Haus zum Geburtstag des Konfi-Cups

Volles Haus zum Geburtstag des Konfi-Cups

500 Spieler hatten beim Hallenturnier der Konfirmanden in der Hako-Event-Arena viel Spaß.

Wuppertal. Tolle Kulisse beim Konfi-Cup: Fast 500 Spieler, Helfer und Besucher sorgten am Samstag in der Vohwinkeler Hako-Event-Arena für ein volles Haus. Das traditionelle Hallenfußballturnier der Wuppertaler Konfirmanden und Katechumenen fand bereits zum zehnten Mal statt. Insgesamt beteiligten sich 16 Teams mit 230 Kindern und Jugendlichen. Sie zeigten jede Menge spannende Begegnungen, bei denen es überwiegend fair zuging. Die Stimmung bei allen Teilnehmern war bestens. Dass die Veranstaltung diesmal besonders gut besucht war, freut die Organisatoren sehr.

„Zum zehnten Geburtstag des Konfi-Cups ist das ein schönes Geschenk“, sagt Pfarrer Frank Beyer. Er ist der Initiator des Turniers, das seit 2006 von der Evangelischen Kirchengemeinde Vohwinkel durchgeführt wird. Anfangs fand der Konfi-Kup noch alle zwei Jahre statt, seit 2010 wird jährlich gespielt. „Die Resonanz ist nach wie vor da und durch den Sport erreichen wir gerade Kinder und Jugendliche sehr gut“, sagt Frank Beyer. Wichtig ist dem Pfarrer die Vermittlung von Werten wie Teamgeist und Fair-Play.

Ein großes Lob gibt es von ihm für die etwa 35 Helfer, die sich in vielen Bereichen beteiligten. Katharina Banert war etwa als Schiedsrichterin dabei. „Ich bin selbst fußballbegeistert und es macht großen Spaß dabei zu sein“, erzählt sie. Der Konfi Cup zieht auch immer mehr Spielerinnen an. Schließlich müssen in jedem Team Mädchen und Jungen vertreten sein. Die 13-jährige Lea-Sophie und ihre gleichaltrige Freundin Inga aus der Gemeinde Vohwinkel blieben etwa mit viel Ehrgeiz am Ball. Auch wenn es für ihre Mannschaft am Ende nicht ganz so optimal lief, zogen beide ein positives Fazit.

„Das Turnier verbindet alle Konfi-Gruppen und es zählt ja nicht nur, wer gewinnt“, findet Merle. So sieht es auch Victor (14) von der Gemeinde Elberfeld-West. „Die Gemeinschaft ist wichtig“, lautet seine Meinung. „Außerdem erfährt man hier, was die anderen Gruppen machen“, ergänzt die 14-jährige Noelle. Für Pfarrer Joachim Hall von der Gemeinde Elberfeld-Nord macht vor allem das „gute Miteinander der Konfirmanden“ den Reiz der Veranstaltung aus. Er dankt ebenfalls den Organisatoren.

Grund zur Freude hatte beim Konfi Cup auch die Gemeinde Ronsdorf. Jedes Tor wurde von Sponsoren mit einer Spende honoriert. Am Ende kamen über 500 Euro für die Syrienhilfe des Gustav-Adolf-Werks zusammen. „Das ist ein toller Erfolg“ sagt Pfarrerin Friederike Slupina-Beck. Gesamtsieger beim Konfi Cup wurde die Mannschaft Ronsdorf Süd III, die sich gegen das Team Heckinghausen I mit 2:1 durchsetzte. Sie darf im März am landesweiten Turnier in Mönchengladbach teilnehmen.

Eröffnet wurde der Konfi-Cup mit einem Jugendgottesdienst und einem Auftritt der christlichen Rockbands The Faith und Zettelbox. Das Turnier steht unter der Schirmherrschaft des Kirchenkreises Wuppertal und der Superintendentin, Ilka Federschmidt. Auch im nächsten Jahr soll es einen Konfi-Cup geben. „Wir möchten diese Tradition fortsetzen“, sagt Frank Beyer.

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