Volksbank im Bergischen Land zieht 2020 in das Wuppertaler Haschi-Haus

Nachfolger gefunden : Volksbank zieht 2020 in das Haschi-Haus

Geldinstitut gibt zwei andere Filialen auf. Der Umbau soll rund ein halbes Jahr dauern.

Die Volksbank im Bergischen Land zieht im kommenden Jahr in das fünfstöckige (einschließlich der Parterre-Räume) Haschi-Haus auf dem Werth und gibt damit ihre gegenüberliegenden Filialen am Wupperufer an der Friedrich-Engels-Allee und der Bernhard-Letterhaus-Straße auf. Das berichten die Vorstandsmitglieder Andreas Otto und Lutz Uwe Magney im Gespräch mit der WZ.

Als wir erfuhren, dass Haschi zum Jahresende schließt, sahen wir das als eine gute Gelegenheit, direkt in die Barmer Innenstadt zu ziehen“, bekennt Andreas Otto, der Vorstandsvorsitzende des Kreditinstitutes, das sich vor zwei Jahren durch eine Fusion aus der Credit- und Volksbank und der Volksbank Remscheid zur „Volksbank im Bergischen Land“ zusammengeschlossen hat.

„Für unseren sehr wichtigen Standort Barmen ist der Werth die erste Adresse“, stellt Lutz Uwe Magney fest und sieht in Barmens Einkaufsmeile einen attraktiven Standort, der für viele Privat- und Geschäftskunden fußläufig ohne „Barrieren“ wie stark frequentierte Straßen, Unterführungen und Fußgängertunnel leicht zu erreichen ist. „Wir wissen, dass auch die Inhaberin des Textilhauses, Ursula Petzhold, erfreut ist, dass kein Ein-Euro-Laden, sondern eine Bank in ihr Gebäude zieht“, sagt der Vorstand der Volksbank.

Die Filiale der Volksbank im Bergischen Land wird im Parterre und in der ersten Etage in den derzeitigen Verkaufsräumen des Textilhauses der zukünftige Arbeitsplatz von etwa 20 Mitarbeitern sein. „Dort soll das normale Filialgeschäft abgewickelt werden, aber da werden auch unsere Firmenkunden-Berater, die Vermögensberatung und die Baufinanzierung für die Kundschaft da sein“, sagt Andreas Otto, der sich von dem Umzug auch eine bessere Präsenz verspricht.

Der Umzug soll im zweiten Quartal 2020 stattfinden

„Die beiden derzeitigen Standorte der ehemaligen Barmer Creditbank und der Volksbank Wuppertal haben zwar Traditionen, die bis in die 1950er Jahre zurückreichen, lagen aber zu versteckt und waren auch was die Parkplatzsituation angeht wenig attraktiv.“

Den Vorstandsmitgliedern wie auch den Damen und Herren der beiden Standorte ist die Vorfreude auf den Umzug in die Innenstadt anzusehen. „Es wird dank der großen Schaufensterfront im Haschi-Haus heller und freundlicher werden als bisher“, verspricht Lutz Uwe Magney. Er weist auch darauf hin, dass die erste Etage auch durch einen Fahrstuhl zu erreichen ist.

Bis es im angestrebten zweiten Quartal 2020 soweit ist, dass der Umzug ins neue Domizil vonstattengehen kann, sind erhebliche Umbauten und der Einbau anspruchsvoller Technik erforderlich. „Aber wir hoffen, dass wir die Kundschaft noch vor den Sommerferien in unserer neuen Niederlassung auf dem Werth begrüßen können“, erklärt Andreas Otto.

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