Vohwinkeler Feld wird Tempo-30-Zone

Vohwinkeler Feld wird Tempo-30-Zone

Begrenzung wird zum Schutz der Kitakinder und Anwohner umgesetzt.

Vohwinkel. Ein teilweises Tempolimit wird es künftig in der Straße Vohwinkeler Feld geben. Die Bezirksvertretung Vohwinkel hat in ihrer vergangenen Sitzung einem entsprechenden Bürgerantrag zugestimmt. Danach soll zwischen Heinrich-Bammel-Weg und Wilhelm-Brockhaus-Weg eine Tempo-30-Strecke eingerichtet werden.

Das Thema wurde im Stadtteilgremium schon öfter diskutiert. Zuletzt hatte sich die Grünen-Fraktion für eine Ausweitung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf den gesamten Bereich Vohwinkeler Feld ausgesprochen. Hintergrund war die Neuregelung der Radverkehrswege im Quartier. Radfahrer müssen jetzt in Richtung Süden die Fahrbahn benutzen. Zudem klagen Anwohner über Raser auf der stark abschüssigen Straße. Dort befinden sich ein Seniorenzentrum und eine Kindertagesstätte, deren Eingänge an der Straße liegen. Daher zeigte sich auch die Stadt für ein Tempolimit aufgeschlossen.

Der Bürgerantrag wurde im Vorfeld vom Team „Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit“ beraten. Dazu gehören Vertreter von WSW, Kreispolizeibehörde, Schulen, Straßenentwurfsabteilung, Signaltechnik, Verkehrslenkung und die Beauftragte für den nicht-motorisierten-Verkehr.

Die Teammitglieder befürworten die Einrichtung einer Tempo-30-Strecke ebenfalls. Sie verweisen insbesondere auf die Kindertagesstätte und das Seniorenzentrum als schützenswerte Einrichtungen. Allerdings sei das Tempolimit nach den gesetzlichen Vorgaben auf ihren unmittelbaren Bereich von höchstens 300 Metern zu begrenzen. Der ursprüngliche Bürgerantrag sah dagegen eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der gesamten Strecke zwischen Heinrich-Bammel-Weg und der Straße am Osterholz vor. Die Bezirksvertretung will nach Möglichkeit auf diese Verlängerung der Tempo-30-Zone hinwirken. Immerhin wird es für sie keine zeitliche Begrenzung geben. Die Maßnahme soll mit einer entsprechenden Beschilderung möglichst zeitnah umgesetzt werden.

Mehr von Westdeutsche Zeitung