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„Vielfalt von Zwei“ im Rathaus-Lichthof

„Vielfalt von Zwei“ im Rathaus-Lichthof

Gemeinsame Ausstellung von Gedok und BKG in Barmen ist eine Premiere.

Im Lichthof des Rathauses in Barmen stellten seit Samstag 15 Mitglieder der Wuppertaler Gruppe der Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer (Gedok) sowie acht Mitglieder der Bergischen Kunstgenossenschaft (BKG) ihre Werke aus. Die gemeinsame Ausstellung „Vielfalt von Zwei“ ist eine Premiere. „Wir sind stolz auf das erste große Gemeinschaftsprojekt“, sagte Wuppertals Gedok-Vorsitzende Brigitte Melchers bei der Eröffnung. In der Ausstellung werde ein „Querschnitt des künstlerischen Schaffens“ gegeben.

Sie gehe davon, dass sicherlich einige Gäste im Rathaus die Schau ansehen und „begeistert“ sein werden, sagte Bürgermeisterin Ursula Schulz und freute sich über die kulturelle Nutzung des Rathausbereiches. Zudem sei gerade im Kunstbereich die Zusammenarbeit wichtig, die Kooperation der beiden Wuppertaler Künstlergemeinschaften der richtige Weg. Es sei für Kunstschaffende entscheidend, ihre Arbeiten auch der Öffentlichkeit zeigen zu können.

Als „Augenschmaus“ lobte BKG-Vorsitzender Harald Nowoczin die Schau. Eigentlich sei geplant gewesen, die Ausstellung im Historischen Zentrum zu zeigen, erzählte er. Wegen der Umbauarbeiten musste aber eine Alternative gefunden werden: Die Stadt stellte den Lichthof für die Kunstveranstaltung zur Verfügung. Dieser Bereich des Rathauses biete „ein interessantes und tolles Ambiente“, sagte Nowoczin. Positiv sei auch, dass dort „täglich Hochbetrieb“ herrsche. Will heißen: Die Menschen können beim Gang in das Amt auf die Kunstwerke stoßen und sich daran „ergötzen“.

Wem das nicht gelingt, der kann sich immerhin mit den Arbeiten auseinandersetzen und einen Gratisüberblick über das künstlerische Schaffen in Wuppertal erhalten. An Stellwänden und auch am Geländer des Lichthofes im ersten Stock sind Werke ausgestellt. Die künstlerischen Ausdrucksformen reichen von Malerei und Fotografie über Installationen bis zu Druckgrafiken. Zwischen ein und drei Arbeiten wurden Künstlerin oder Künstler ausgewählt, führte Publizistin Jutta Höfel, in die Ausstellung ein. Interessant sei auch, dass sich gegenständliche und abstrakte Arbeiten immer wieder abwechselten und die Zuschauer auf diese Weise in der Rezeption herausgefordert würden.

“ Ausstellungsdauer bis 15. Juni; Öffnungszeiten entsprechend denen des Rathauses.