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Viele Wuppertaler Einzelhändler können bald Geschäfte wieder öffnen

Handel : Viele Wuppertaler Einzelhändler können bald Geschäfte wieder öffnen

Geschäfte bis zu einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern sollen bald wieder geöffnet werden. Bei der Lockerung der Maßnahmen nach den Osterferien steckt der Teufel im Detail.

Geschäfte bis zu einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern sollen bald wieder geöffnet werden. Auf diesen Beschlussvorlag haben sich das Corona-Kabinett und die Ministerpräsidenten der Länder am Mittwoch verständigt. Für viele Wuppertaler Einzelhändler ist das eine gute Nachricht, denn seit dem 18. März sind in der Stadt die meisten Geschäfte geschlossen. Viele der Händler sahen bei einer noch längeren Schließung ihre wirtschaftliche Existenz und die Arbeitsplätze in Gefahr.

Bei der Lockerung der Maßnahmen nach den Osterferien steckt der Teufel im Detail. „Wir haben uns die Öffnung aller Geschäfte gewünscht. Das ist jetzt eine Verbesserung, aber es ist eine unbefriedigende Lösung“, sagt Ralf Engel, Geschäftsführer des Einzelhandelsverbandes in Wuppertal. Er befürchtet, dass in einigen Geschäften nun Trennwände eingezogen werden, um die Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter zu reduzieren.

Vermutlich am 20. April werden somit viele kleinere und mittelgroße Geschäfte wieder ihre Ladentüren für die Kunden öffnen. Das gelte aber nicht für Warenhäuser wie den Kaufhof, Möbelhäuser wie Ikea oder die Elektronikanbieter Saturn und Mediamarkt, so Engel. Ab dem 4. Mai werde es weitere Lockerungen geben. Dann dürften Geschäfte bis zu 2500 Quadratmeter wieder ihre Waren anbieten. Auch bei dieser Runde seien die ganz großen Anbieter nicht dabei.

 „Wir benötigen keine Anlaufzeit und können von einem Tag auf den anderen wieder öffnen“, sagt Michael Kozinowsky von der Buchhandlung von Mackensen am Laurentiusplatz. Der Kfz-Handel, Fahrradhändler und Buchhandlungen dürfen unabhängig von der Größe wieder Kunden bedienen. Gerade der inhabergeführte Einzelhandel darf aufatmen, während einige der großen Filialisten in der Corona-Krise auf weitere Lockerungen der Schutzmaßnahmen warten müssen. ab