Arbeitsmarkt Viele freie Ausbildungsplätze in Wuppertal, Solingen und Remscheid

Wuppertal · Auf 2806 Bewerberinnen und Bewerber kommen 2970 gemeldete Ausbildungsplätze.

Viele freie Ausbildungsplätze in Wuppertal, Solingen und Remscheid​
Foto: dpa/Oliver Berg

Für Ausbildungsplatzsuchende gibt es im Bergischen Städtedreieck weiterhin gute Chancen. Denn auf 2806 Bewerberinnen und Bewerber kommen 2970 gemeldete Ausbildungsstellen. Aktuell suchen noch 1567 junge Menschen eine Ausbildung. Davon suchen 316 weiter, obwohl sie bereits über eine Alternative verfügen. Tatsächlich noch unversorgt sind die verbleibenden 1251 Ausbildungssuchenden. Insgesamt stehen noch 1700 unbesetzte Ausbildungsstellen zur Verfügung.

Das besagen die neusten Zahlen zum Ausbildungsmarkt der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. „Die vielen noch nicht besetzten Stellen sollten den Ausbildungssuchenden Mut machen und Motivation geben, in ihren Bewerbungsaktivitäten nicht nachzulassen”, erläutert Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit, die aktuelle Lage.

Für die einzelnen Städte bedeutet dies, dass sich 1717 Jugendliche aus Wuppertal, 634 aus Solingen und 455 aus Remscheid seit Oktober 2023 an die Berufsberatung der Agentur für Arbeit gewandt haben, um einen Ausbildungsplatz zu finden. Insgesamt sind das für Wuppertal 258 Personen (-13,1 Prozent) weniger als im Vorjahr (Solingen plus 2 Prozent und Remscheid minus 0,7 Prozent). 730 Wuppertaler Jugendliche sind davon aktuell noch unversorgt, in Solingen sind es 307 und in Remscheid 214.

„Wir sind mit unserer Berufsberatung wöchentlich an den weiterführenden und berufsbildenden Schulen präsent. Dieser unkomplizierte Zugang zu unseren Beratungsfachkräften und das persönliche Beratungsgespräch sind ein enorm wichtiges Unterstützungsangebot für viele Schülerinnen und Schüler. Viele Jugendliche in den Abgangsklassen nutzen die Angebote und die Beratung – es ist aber wichtig, immer wieder darauf aufmerksam zu machen“, so Martin Klebe. Die Bewerbergewinnung wird für die Unternehmen aufwändiger und intensiver. „Unternehmen sollten auch Jugendlichen mit schwächeren Schulnoten eine Chance und die benötige Zeit geben, ihr häufig noch verborgenes Potenzial zu entfalten“, so der Agenturchef.

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