Viel Interesse am Kirchentag

Viel Interesse am Kirchentag

Mit mehr als 5000 Besuchern wurden die Erwartungen übertroffen.

Große Beteiligung beim Kirchentag im Westen: Mehr als 5000 Besucher feierten am Wochenende auf dem Lienhardplatz und in den beteiligten Gemeinden ein großes Fest der Begegnung. Dabei stand der konfessionsübergreifende Austausch im Mittelpunkt. Passend zum verbindenden Konzept lautete das Motto „Gemeinsam wird es ein Fest“. Mit Gottesdiensten, Workshops, Bibelgesprächen und einem vielfältigen Bühnenprogramm wurde dieser Leitspruch mit Leben gefüllt. Schon am Eröffnungsgottesdienst nahmen rund 500 Gläubige teil.

„Wir sind völlig begeistert über diese Resonanz, unsere Erwartungen sind übertroffen worden“, bilanzierte Kirchentagsprecher Frank Beyer. Auch das Wetter spielte mit, was angesichts einer Unwetterwarnung für die gesamte Dauer der Veranstaltung bei den Organisatoren für Erleichterung sorgte. „Unsere Gebete sind erhört worden“, sagte Beyer. Auch der Starkregen in der Nacht von Samstag auf Sonntag richtete keine Schäden an. Oberbürgermeister Andreas Mucke (SPD) würdigte bei der Eröffnung am Freitag das große Engagement der ehrenamtlichen Helfer. Außerdem lobte er ausdrücklich das Kirchentagsmotto. „Es ist wichtig, Spaltungen in der Gesellschaft entgegenzuwirken und in der Gemeinschaft solidarisch zu sein.“

Für Superintendentin Ilka Federschmidt ist der Kirchentag ein „Fest mit Tiefgang“. Die Begegnung ganz unterschiedlicher Menschen habe eine „große Strahlkraft weit über den Wuppertaler Westen hinaus“. „Hier wird der Glaube im Herzen Vohwinkels gelebt“, ergänzt der Vohwinkeler Bezirksbürgermeister Heiner Fragemann (SPD). Auch das Programm in den Gemeinden zog viele Gäste an. Das galt unter anderem für ein Gospelkonzert in der voll besetzten Sonnborner Hauptkirche.

Am Sonntagabend ging der Kirchentag mit einem gut besuchten Abschlussgottesdienst auf dem Lienhardplatz zu Ende. Die Predigt hielt der Vize-Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Christoph Pistorius.

Am Kirchentag beteiligten sich die evangelischen, katholischen und freikirchlichen Gemeinden im Wuppertaler Westen. Die größte ökumenische Veranstaltung im Stadtgebiet hat eine lange Tradition. Fanden die zentralen Feierlichkeiten einst an unterschiedlichen Standorten statt, laufen sie seit 2002 auf dem Lienhardplatz.

Mehr von Westdeutsche Zeitung