Verlegung der Wuppertaler Fernbus-Haltestelle in Oberbarmen nicht möglich

Verkehr : Verlegung der Fernbus-Haltestelle nicht möglich

Die Verwaltung erteilt dem Umzug von Berliner Straße zu Rittershauser Platz eine Absage.

Die Oberbarmer Bezirksvertretung hatte die Verwaltung gebeten, die Planungen für eine Verlagerung der Fernbus-Haltestelle von der Berliner Straße zum Rittershauser Platz einzustellen. Zugleich möge man prüfen, ob man die Haltestelle Berliner Straße um zwei Pkw-Parkflächen verlängern, den Bürgersteig auf die Mindestbreite verschmälern und einen Wetterschutz aufstellen kann. Auch erbat sie sich einen Variantenvergleich zwischen den Standorten Berliner Straße, Rittershauser Platz und Waldeckstraße. Das Ergebnis liegt nun vor und wurde den Bezirksvertretungen Oberbarmen und Heckinghausen vorgestellt. „Wir haben selten eine so detaillierte Antwort bekommen“, lobte die Oberbarmer Bezirksbürgermeisterin Christel Simon.

Das Fazit der Verwaltung: Eine Verlängerung der Haltestelle Berliner Straße sei nicht mehr nötig, weil mit Flixbus nur noch ein Anbieter übrig geblieben sei. Einem Umbau des Bürgersteiges stehen Probleme mit Leitungen im Untergrund entgegen. Und einem Wetterhäuschen steht die Verwaltung ablehnend gegenüber, weil die Standortfrage nach wie vor ungeklärt sei und weil man an dieser Stelle Vandalismus fürchtet.

Flixbus zeige keine Bereitschaft, sich an den Kosten zu beteiligen

In der Gesamtbewertung liegt der Rittershauser Platz ganz knapp vor der Berliner Straße, dann folgt mit einigem Abstand die Waldeckstraße. Im Bericht heißt es, keine der Varianten könne als langfristige Lösung empfohlen werden. An eine Zusammenlegung der Wuppertaler Haltepunkte ist nicht gedacht. Und der Beigeordnete Frank Meyer sagt: „Wir haben nicht die Möglichkeit, wie andere Städte, einen Terminal auf der grünen Wiese zu bauen.“ Außerdem zeige Flixbus als „verbliebener Platzhirsch“ keine Bereitschaft, sich an den Kosten zu beteiligen.

Die Heckinghauser nahmen zu Protokoll, dass aus ihrer Sicht die Waldeckstraße die schlechteste Variante sei, weil dafür Parkplätze weichen müssten. Für Oberbarmen geht Christel Simon davon aus, dass es bei der Berliner Straße bleibt. Und sie sagt weiter: „Wir geben die Hoffnung auf einen Wetterschutz nicht auf.“

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