Nach der Regenflut: Unwetterschäden in Wuppertal: Stadt will Hilfe von der Landesregierung

Nach der Regenflut : Unwetterschäden in Wuppertal: Stadt will Hilfe von der Landesregierung

Wuppertal. Nach dem heftigen Unwetter mit Überschwemmungen und erheblichen Infrastrukturschäden fordert Wuppertal finanzielle Unterstützung vom Land Nordrhein-Westfalen.

„Die Stadt erhofft sich Soforthilfen von der Landesregierung“, sagte eine Stadtsprecherin.

Die komplette Schadenshöhe in Wuppertal sei derzeit aber noch unklar. Derzeit würden die Schäden etwa unter Straßen, in Kanälen oder an Gebäuden untersucht. Ein schweres Gewitter mit Starkregen und Hagel hatte am Dienstag zu einem Ausnahmezustand in Wuppertal geführt.

Straßen wurden überflutet, Dächer beschädigt, die Wassermassen drangen in Häuser und Geschäfte ein. Die Stadt sprach von umgestürzten Bäumen, unterspülten Straßen, Geröll, Schlamm und Absackungen. Die Reparatur- und Sanierungsarbeiten werden womöglich noch lange dauern: „Das wird nicht in den nächsten Wochen erledigt sein“, betonte die Sprecherin. „Wir haben riesige Schulzentren, wo die komplette Technik unter Wasser stand“, sagte die Sprecherin.

Gehwege, Straßen oder auch Hallenböden müssten vielerorts erneuert werden. „Derzeit gibt es noch gesperrte Straßen, bei den wir noch gar nicht wissen, wie die Substanz ist.“ Nach einem Jahrhundertregen 2014 mit Überflutungen hatte die damalige rot-grüne Landesregierung den am schlimmsten betroffenen Kommunen Münster und Greven Millionenhilfen zugesagt. Zwei Menschen waren damals ums Leben gekommen. dpa

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