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Unbekannte Anrufer erbeuten in Wuppertal hohe Bargeldsumme

Trickbetrug : Unbekannte Anrufer erbeuten in Wuppertal hohe Bargeldsumme

Von zwei Trickanrufen am Donnerstag berichtet die Wuppertaler Polizei. Dank eines aufmerksamen Nachbarn ging einer der Unbekannten leer aus.

Unbekannte haben am Donnerstag eine 72-jährige Wuppertalerin am Telefon getäuscht und eine sechsstellige Bargeldsumme erbeutet. Wie die Polizei mitteilte, konnte ein aufmerksamer Nachbar ein weiteres Opfer in Wuppertal vor einem Trickbetrug schützen.

Nach Polizeiangaben erhielt eine Seniorin in Wuppertal-Elberfeld gegen 12.00 Uhr einen Telefonanruf von einem unbekannten Mann, der sich als Polizeibeamter des LKA ausgab und die Dame überzeugte, die Echtheit ihres Bargelds, welches sie in einem Bankschließfach deponiert hatte, zu überprüfen. Die Wuppertalerin kam der Aufforderung nach und übergab im weiteren Verlauf einen sehr hohen Bargeldbetrag an einen unbekannten Mann in der Fußgängerzone, der sich nach der Geldübergabe in unbekannte Richtung entfernte. Der Mann ist zwischen 25 und 30 Jahre alt, 1,80 Meter groß und hat eine kräftige Statur.

Ein sehr aufmerksamer Nachbar verhinderte ebenfalls in Wuppertal-Elberfeld ebenfalls am Dienstag, gegen 18.00 Uhr an der Weststraße die Übergabe von Bargeld an einen Trickbetrüger.

Dem 70-Jährigen fiel seine 91-jährige Nachbarin auf, die nervös vor dem Mehrfamilienhaus auf und ab lief und dabei einen Umschlag in der Hand hielt. Der Senior sprach die Dame an und nachdem sie ihm schilderte, dass sie einen Telefonanruf bekommen habe und nun an eine unbekannte Frau Bargeld übergeben wolle, reagierte der Mann sofort. Er schickte die Seniorin in ihre Wohnung und alarmierte die Polizei.

Die Dame war kurz vorher von einem unbekannten Mann angerufen worden, der angab ein Krankenhausmitarbeiter einer Wuppertaler Klinik zu sein. Der Trickbetrüger machte gegenüber der Seniorin Angaben über eine schwere Erkrankung ihres Sohnes und versicherte ihr, dass nur durch eine Operation und die Behandlung mit einem Medikament aus der Schweiz eine Heilung möglich wäre. Für das Medikament bräuchte man nun eine Bargeldanzahlung.

(red)