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Umfrage: Das sagen die Wuppertaler zum Coronavirus

Umfrage zum Coronavirus : Wuppertaler setzen auf Hygiene und Sicherheitsabstand

Umfrage Am WZ-Mobil sind sich die Leser uneins: Viele geben sich gelassen, andere haben bereits Lebensmittelvorräte angelegt.

Das Coronavirus breitet sich zusehends aus. Die Angst der Menschen nimmt zu. Noch werden hierzulande keine Ortschaften abgeriegelt. Ausgeschlossen ist das nach den jüngsten Entwicklungen jedoch nicht mehr, denn bestätigte Coronavirus-Fälle in Düsseldorf und Verdachtsfälle in Leverkusen und Köln bereiten Nordrhein-Westfalen große Sorgen. Geeignete Maßnahmen hängen von der Lagebeurteilung des Robert-Koch-Instituts ab.

Die Epidemie rückt näher an Wuppertal heran, und damit wird auch die Sorge der Menschen in unserer Stadt spürbarer. So gibt es in Apotheken kaum noch Mundschutz, in vielen Drogeriemärkten sind Handdesinfektionsmittel zurzeit ausverkauft.

Manfred Kuhn beispielsweise sieht die Vermeidung großer Menschenansammlungen als wirksames Mittel: „Ich erinnere mich noch an die Vogelgrippe. Da war es ähnlich. Zudem habe ich einen kleinen Lebensmittelvorrat angelegt, um gegebenenfalls einige Tage in der Wohnung bleiben zu können, falls dies nötig wird.“ Ansonsten habe er eine gelassene Ruhe und vertraue auf die Aussagen der Politik: „Da macht Jens Spahn nach meiner Meinung eine gute Figur.“

Ingrid Blasius wünscht sich allgemein mehr Rücksichtnahme auch bei grippalen Infekten und Grippeerkrankungen: „Ich meide zur Zeit Menschenansammlungen wegen des Corona- und Grippevirus.“

Elisabeth Vollmann handhabt das genauso: „Menschenmengen meide ich derzeit. Ich bin im Moment sehr vorsichtig und habe zum ersten Mal nach 20 Jahren eine Grippeschutzimpfung machen lassen.“

Hans-Dieter Vollmann achtet darauf, sich lieber einmal mehr die Hände zu waschen: „Außerdem benutzen wir Desinfektionsmittel und lüften wesentlich häufiger.“

Christina Schneider sieht die Sache entspannter: „Ich habe keine Angst und gehe deswegen nicht weniger raus oder meide Veranstaltungen. Zusätzliche Maßnahmen halte ich momentan auch nicht für nötig. Allein häufigeres Händewaschen ist eine wirksame Methode.“

Tristan Schneider findet es wichtig, immer informiert zu bleiben, was die Entwicklung des Coronavirus betrifft: „Ein bisschen Angst habe ich schon, wenn man die Dinge hört, die in den Medien berichtet werden. Aber ich habe bislang nichts Spezielles unternommen, um mich zu schützen.“

Herbert Seidel hat Respekt, aber keine Furcht: „Wichtig in dieser Zeit ist es, das Immunsystem zu stärken. Ich tanke regelmäßig Sauerstoff und sorge dafür, dass ich mich ausreichend bewege. Das muss reichen.“

Daniele Giaquinta ist ebenfalls gelassen: „Ich habe keine Angst und glaube, dass viele zu Panikmache neigen. Auch ein italienischer Fernsehsender ist dafür kritisiert worden und musste einige Dinge klarstellen. Maßnahmen habe ich noch keine ergriffen.“

Elvis Kjail empfindet es ähnlich: „Bei mir hält sich die Angst in Grenzen und ich stelle deswegen nicht meine Gewohnheiten um.“ Er halte das alles  für übertrieben und werde auch keine Lebensmittelvorräte anlegen oder zusätzliche Hygienemaßnahmen treffen.

Edith Friedrich sagt: „Ich ernähre mich normal und werde mich davon nicht verrückt machen lassen.“

Sybille Mann hingegen geht sehr bewusst mit der Situation um: „Ich wasche mir häufiger die Hände und vermeide, wenn ich in die Stadt gehe, den Kontakt zu Türklinken, so weit dies möglich ist.“ Einen Mundschutz habe sie momentan noch nicht, ebenso wenig habe sie ein Depot für Desinfektionsmittel oder ein Lebensmittellager angelegt: „Da habe ich dann doch ein gerüttelt Maß an Gelassenheit.“