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Tschernobyl-Hilfe packt’s wieder

Tschernobyl-Hilfe packt’s wieder

Zum 17. Hilfstransport werden Lebensmittel-Pakete gebraucht.

Wuppertal. Die Wuppertaler Hilfe für Kinder von Tschernobyl bereitet ihren nächsten großen Hilfstransport nach Weißrussland vor - und bittet auch in diesem Jahr um Spenden in Form von Lebensmitteln.

"Auch 24 Jahre nach der Explosion des Atomreaktors von Tschernobyl leidet die Bevölkerung nach wie vor unter den Folgen der Verstrahlung", heißt es vom Verein. Hinzu komme die wirtschaftliche Not durch die Finanzkrise, die die Menschen in totalitär geführten Staaten wie Weißrussland stärker treffe als bei uns. "Vor allem staatliche Einrichtungen wie Kinder- und Waisenheime sind hierdurch besonders betroffen."

So packt die Tschernobyl-Hilfe für ihren mittlerweile 17. Hilfstransport wieder etliche Pakete mit Lebensmitteln, die in bewährter Form zusammengestellt und bei den Helfern abgegeben werden können: Vom 23. Februar bis zum 13. März werden die zusammengestellten Lebensmittel-Spenden (neue Packliste im Infokasten rechts) jeweils dienstags und samstags von 10 bis 13Uhr im Lager im Gewerbegebiet Clausen (ehemals Happich) an der Schwesterstraße angenommen. An der Zufahrt steht ein ehemaliges Pförtnerhaus, danach geht es rechts um das quer stehende Gebäude herum - den Schildern folgend bis zur Laderampe an der Halle.

Da es bei der Durchfahrt zur Halle an Flohmarkt-Tagen eng werden kann, nimmt der Verein in diesem Jahr auch Spenden von 25 Euro pro Paket an. Dazu wurde ein Spendenkonto bei der Stadtsparkasse Wuppertal eingerichtet - die Bankdaten gibt es auch online bei der Tschernobyl-Hilfe. Für eine Spendenbescheinigung gehört der Name und die Adresse auf die Überweisung.