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Wuppertal: Trauer um Herbert Cappel

Wuppertal : Trauer um Herbert Cappel

Der bekannte Verkehrshistoriker ist verstorben.

Herbert Cappel war einer der großen Experten zum Thema Wuppertaler Verkehrshistorie. Am Donnerstag ist der gelernte Bürokaufmann, der sich schon als Kind für die Straßen- und später für die Schwebebahn begeisterte, mit 80 Jahren verstorben. Auch in der WZ kam Cappel, der mehrere Bücher und Aufsätze zum Thema Verkehr geschrieben hat, regelmäßig zu Wort, zuletzt noch größer in einem Interview zu den Schwebebahn-Ausfällen.

„Alle historischen Nahverkehrsvereine verlieren einen großen Freund und Fachmann“, zeigt sich Detlef Kamp von der Stiftung Regionale Verkehrsgeschichte betroffen. Auch dort war Cappel Mitglied, engagierte sich für die Schaffung eines Forums für Mobilität, eine Art Museum, das alle Verkehrsmittel aus der Region unter einem Dach präsentieren soll. Zuletzt sorgte er noch mit für die Gründung des Fördervereins.

Cappel war gern gesehener Gast bei Vorträgen in der Region, so Kamp, wenn es um das Thema Nahverkehr ging. „Seine große Leidenschaft galt jedoch der Schwebebahn und dem Kaiserwagen, die er zeitweise selbst durchs Tal als Fahrer chauffierte“, erinnert Kamp. est