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Tierischer Einsatz auf der A 46

Tierischer Einsatz auf der A 46

Eine Stute hatte sich auf der Fahrt in der Tür des Pferdeanhängers eingeklemmt. Die Feuerwehr musste sie aus der Notlage befreien.

Wuppertal. Schrecksekunde für eine Pferdebesitzerin auf der A 46: Zwischen der Anschlussstelle Varresbeck und dem Sonnborner Kreuz bemerkte die Frau am Samstag gegen 13 Uhr, dass eines der beiden Pferde in ihrem Anhänger in Not geraten war. Die dreijährige Stute hatte offenbar versucht, sich während der Fahrt durch die Seitentür zu zwängen — und hing mit dem Kopf und den Vorderläufen in dieser Position fest.

Für die anderen Autofahrer ein kurioser Anblick und auch für die herbeigerufene Feuerwehr ein nicht ganz alltäglicher Einsatz. Deshalb war auch der auf Tierrettungen spezialisierte Löschzug Dönberg (siehe Infokasten) alarmiert worden. „Wir brauchten aber gar nicht aktiv einzugreifen“, so der Dönberger Einsatzleiter — das Spezialgeschirr blieb im Fahrzeug. Stattdessen musste eine Tierärztin zur Sicherheit erst einmal das Pferd mittels Medikamenten beruhigen.

„Es war gar nicht so einfach, auf die Schnelle eine Ärztin zu bekommen“, so der Einsatzleiter. Das Pferd sei aber ohenhin nicht in Panik geraten. Danach konnten die Einsatzkräfte die Stute buchstäblich aus der Tür herausschneiden. Der Anhänger wurde dabei zerstört. Die beiden Tiere wurden anschließend in einen Ersatz-Transporter verfrachtet.

Erst nach gut eineinhalb Stunden war der Einsatz von Feuerwehr und Polizei beendet. Auf der A 46, Fahrrichtung Düsseldorf, kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die gute Nachricht zum Schluss: Die Stute — ein Turnierpferd aus dem Kreis Soest — kam glimpflich davon und blieb unverletzt.