Historisches „Tag der Industriekultur“ in Wuppertal: Reges Treiben im Engels-Haus

Wuppertal · Viele Veranstaltungen rund um die historische Persönlichkeit.

  Im Engels-Haus gibt es Programm für Groß und Klein.

Im Engels-Haus gibt es Programm für Groß und Klein.

Foto: ANNA SCHWARTZ

Rund um das Engels-Haus gibt es am Tag der Industriekultur ebenfalls viel Programm. Das Haus selbst kann am Sonntag kostenfrei besucht werden. Damit es für die kleinen Besucher nicht zu langweilig wird, gibt es ein buntes Kinderprogramm im Engels-Garten inklusive Malwettbewerb. Für eine Reise in die Vergangenheit sorgt die Bleichergruppe aus Langerfeld. Die Garnbleicher sind von 11 bis 17 Uhr im Engels-Garten zu Gast und zeigen dort allen Interessierten das alte Handwerk, bei dem Leinengarn gebleicht wird, dabei aber immer feucht bleiben muss. Wie das genau funktioniert, zeigt die Gruppe vor Ort.

Der Engels-Garten zeigt nicht nur eine Blütenpracht, sondern auch Skulpturen. Die Geschichte dahinter wird in der Führung „10 Jahre Friedrich-Engels-Statue: Über die Denkmäler im Engelsgarten“ jeweils um 12 Uhr und 15 Uhr näher erläutert. Noch mehr Wissen, diesmal zum Barmer Bruch im Wandel, vermittelt Historikerin Anna-Lena Geisel in ihrem Vortrag „Vom Kleinbetrieb zur Fabrikkolonie“ um 14.30 Uhr. Sie gibt einen Einblick in die Entwicklung des Ortes in einer Zeit des Wandels.

Um 16 Uhr lädt Stefanie Weyer zu einem Objekt-Speed-Dating ein. Dabei werden unbekannte Objekte aus der Sammlung an verschiedenen Stationen jeweils im Fünf-Minuten-Takt präsentiert.