Wetter Sturmtief in Wuppertal: Feuerwehr arbeitet 54 Einsätze ab

Update | Wuppertal · Der DWD hat eine verschärfte Dauerregen-Warnung ausgegeben. Der Wupperpegel liegt aktuell (Stand 18.10 Uhr) bei 1,64 Meter.

 Auf der Straße In den Birken im Bereich Katernberg stürzte ein Baum auf ein Auto.

Auf der Straße In den Birken im Bereich Katernberg stürzte ein Baum auf ein Auto.

Foto: Tim Oelbermann

Die Feuerwehr Wuppertal ist in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 22. Dezember, zu 54 wetterbedingten Einsätzen ausgerückt. Die Polizei war seit Donnerstag bei 38 Einsätzen involviert. Bäume stürzten auf Straßen und parkende Autos, Verkehrsschilder und Baustellenabsperrungen wurden umgeweht, Häuser verloren die Dachziegeln. Auf der Dönberger Straße kam es zu einem Auffahrunfall, nachdem ein Baum auf die Straße gestürzt war. Laut Polizei wurde niemand verletzt.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte zuvor in Wuppertal und der Region vor Sturm und Dauerregen gewarnt. Am Mittwochabend hatte der Niederschlag begonnen. Noch bis Sonntag, 24. Dezember, 6 Uhr kann es in Wuppertal zu „ergiebigem Dauerregen“ kommen. Die amtliche Warnung vor Sturmböen gilt noch bis Freitag, 21 Uhr.

Der dauerhafte Regen wird in den nächsten Stunden und Tagen zu einem deutlichen Anstieg des Wupperpegels führen. Der Wupperverband schreibt in seiner Situationsanalyse: „Aufgrund des einsetzenden Dauerregens steigen die Wasserstände flächendecken weiter an. Einzelne Pegel haben die Warngrenzen bereits überschritten.“ Allerdings hätten die Talsperren noch genügend Reserven, um die Regenmengen abzupuffern. Die Bürger sollten sich aber über die Hochwasserportale weiter über die aktuelle Lage informieren.

 Dauerregen und Sturm bringen extrem ungemütliches Wetter nach Wuppertal. An der Hatzenbecker Straße musste die Feuerwehr einen umgestürzten Baum beseitigen.

Dauerregen und Sturm bringen extrem ungemütliches Wetter nach Wuppertal. An der Hatzenbecker Straße musste die Feuerwehr einen umgestürzten Baum beseitigen.

Foto: Bergische Blaulichtnews / Florian Schmidt

Aktuell, (Stand, Freitag, 18.10 Uhr) liegt der Wasserstand am Messstandort Kluserbrücke bei etwa 1,64 Meter, somit ist die erste Hochwasserwarnstufe (bei 1,25 Meter) erreicht worden. Kritisch wird es allerdings rund um die Wupper erst bei einem Wasserstand von 2,53 Meter.

Der Rückblick auf die Schäden vom Donnerstag: Gegen 9.45 Uhr stürzte ein Baum auf die Fahrbahn der Hatzenbecker Straße. Die Feuerwehr kam wegen mehrerer Falschparker nicht durch. Die Straße war nach etwa einer Stunde wieder frei.

Gegen 12.50 Uhr gab es an der Eugen-Langen-Straße einen weiteren Einsatz. Ein Baum war umgestürzt und hatte dabei zwei geparkte Autos und einen Verteilerkasten der WSW beschädigt, so ein Sprecher der Polizei auf WZ-Nachfrage. Die Feuerwehr beseitigte den Baum, der kommunale Ordnungsdienst und die WSW kümmerten sich um den beschädigten Verteiler. Verletzt worden war bei dem Vorfall niemand.

Auch im Bereich der Nächstebrecker Straße gab es ebenfalls witterungsbedingte Einsätze. Dort war gegen 14. 50 Uhr im Bereich Linderhauser Straße und auch im Bereich Bramdelle jeweils ein Baum umgestürzt. Verletzt worden sei dabei niemand, die Feuerwehr beseitigte die Bäume.

Auf der A1 in Richtung Köln zwischen Wuppertal-Ronsdorf und Wuppertal-Langerfeld ist am Donnerstagnachmittag ein Baum auf die Fahrbahn gestürzt und hat den ersten und zweiten Fahrstreifen blockiert, so ein Sprecher der Autobahnpolizei auf WZ-Nachfrage. Der dritte Fahrstreifen blieb aber durchgehend befahrbar. Seit 16.35 Uhr sind wieder alle Fahrstreifen frei, es kam in dem Bereich zum Rückstau.