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Streit in Elberfeld endet in Messerstecherei – Opfer im Krankenhaus

Polizeieinsatz in Wuppertal : Streit in Elberfeld endet in Messerstecherei – Opfer im Krankenhaus

In Wuppertal-Elberfeld ist es am Samstagnachmittag zu einem Streit gekommen. Auch ein Messer und eine Schreckschusspistole seien im Spiel gewesen.

In der Fußgängerzone in Wuppertal Elberfeld ist es am Samstagnachmittag zu einem Streit gekommen, bei der ein 32-jähriger Mann aus Wuppertal durch mehrere Messerstiche verletzt wurde.

Laut Polizei hat sich das spätere Opfer mit seiner 45-jährigen Begleiterin und deren 70-jährigem Vater (beide aus Wuppertal) in einem Cafe auf, als es zu privaten Streitigkeiten mit einem 35-jährigen Bekannten aus Neunburg vorm Wald (Bayern) kam. Die Streitigkeiten mündeten in einer körperlichen Auseinandersetzung, in deren Verlauf der 35-jährige Täter mehrfach seinen Bekannten mit einem Messer einstach. Das Opfer, bei dem aktuell keine Lebensgefahr besteht, wurde in ein Krankenhaus verbracht.

Bei ihren Schlichtungsversuchen erlitten auch die übrigen beiden Beteiligten leichte Schnittverletzungen, Platzwunden sowie Prellungen, die in einem Krankenhaus ärztlich versorgt werden müssen, teilte die Polizei mit. Der 35-jährige Tatverdächtige konnte widerstandlos festgenommen werden.

Eine mehrköpfige Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen werden gebeten, sich unter 0202 284 0 an die Polizei Wuppertal zu wenden. Hinweise und Handyvideos können auch per E-Mail eingereicht werden: kk11-hinweise.w@polizei.nrw.de

Laut der Wuppertaler Staatsanwaltschaft wurde ein Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen. Es gebe ein Video einer Überwachungskamera, und es gibt weitere Aufnahmen, die Passanten mit ihren Handys angefertigt haben.

Die Staatsanwaltschaft bestätigt, dass auf diesen Videos teilweise eine echt aussehende Waffe zu erkennen ist. Dabei habe es sich jedoch um eine Schreckschusspistole gehandelt, für die die Person auch über den notwenigen kleinen Waffenschein verfüge. Für die Polizei sei es auf den ersten Blick nicht erkennbar gewesen, dass es sich um eine Schreckschusspistole handelt, weshalb die Person zunächst ebenfalls kurzfristig zu Boden gebracht worden sei.

(red)