Station Loher Brücke: Techniker bei Unfall verletzt

Station Loher Brücke: Techniker bei Unfall verletzt

Am Dienstagmittag wurde an der Station Loher Brücke ein Techniker verletzt.

Wuppertal. Notarzt-Einsatz auf der Baustelle am Loh: Nach Arbeiten an der Schwebebahnstation musste am Dienstagmittag ein Techniker versorgt werden, der sich bei einem Unfall verletzt hatte. Nach erster Information war ihm eine schwere Montageplatte auf den Rücken gefallen.

Die Feuerwehr wurde gegen 11.35 alarmiert, wobei es nach weiteren Informationen zum Unfall beim Einsatz des Notarztes blieb. Der Mitarbeiter der Firma QFM kam nach Angaben der Leitstelle mit leichten Verletzungen davon, musste zu weiteren Untersuchungen allerdings erst einmal ins Krankenhaus gebracht werden. Nähere Angaben zum Unfallhergang gab es vom Unternehmen mit Sitz an der Neviandtstraße und von den Stadtwerken am Dienstag nicht.

Hintergrund: Im Auftrag der WSW werden im Bereich der Schwebebahnstation an der Loher Brücke derzeit Glasfaserkabel verlegt — unter anderem für die Informationssysteme des Wuppertaler Wahrzeichens.

Die QFM Fernmelde und Elektromontagen GmbH ist auf Kommunikationstechnik spezialisiert und 2007 aus dem Unternehmen Quante hervorgegangen. In der Wuppertaler Niederlassung zeigte man sich am späten Nachmittag auf WZ-Nachfrage erleichtert darüber, dass der Arbeitsunfall glimpflich ausgegangen ist.

Unterdessen wird unter Hochdruck weiter an den finalen Baustellen der Schwebebahn gearbeitet, damit der Zugbetrieb nach der Sommerpause am 11. August wieder aufgenommen werden kann. Dann auch mit der nach historischem Vorbild neu errichteten Station an der Werther Brücke, während sich die Arbeiten an der neuen Wagenhalle in Oberbarmen aller Voraussicht nach noch bis zum Jahresende hinziehen.

Der Bahnhof in Barmen wird erstmals in seiner Geschichte auch über Aufzüge verfügen und das Wuppertaler Wahrzeichen barrierefrei machen.

Auch am Hardtufer nahe der Gerichtsinsel wird noch gearbeitet — am Austausch der Brücke und Stütze 304. Zu Zwischenfällen bei den Arbeiten am Gerüst über der Wupper kam es dort bislang nicht.

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