Stadtwerke Wuppertal: Schwebebahn fällt wohl „mehrere Wochen“ aus

Schwebebahn : Stadtwerke Wuppertal: Schwebebahn fällt wohl „mehrere Wochen“ aus

Nach dem Schwebebahn-Unfall haben die Stadtwerke eine aktuelle Einschätzung zur Dauer des Ausfalls gegeben. Ermittler untersuchen die Strecke. Betroffenen Fahrgästen machen die WSW ein Angebot.

Die Schwebebahn in Wuppertal wird nach dem Unfall am Sonntag nach einer aktuellen Einschätzung der Stadtwerke „mehrere Wochen“ lang ausfallen.

WSW-Chef Ulrich Jaeger sagte am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Wuppertal: "Es wird sicher lange dauern, bis wir die Ursache gefunden haben." Bereits kurz nach dem Unfall hatte ein Sprecher der Stadtwerke gegenüber unserer Redaktion erklärt, dass der Ausfall Wochen andauern könnte.

WSW-Chef: "Wir sind nicht Herr des Verfahrens."

Der Ausfall trifft jeden Tag Zehntausende Fahrgäste, die stattdessen auf einen Ersatzverkehr mit Bussen ausweichen müssen. Die Dauer des Ausfalls richte sich dabei nicht nur nach den Stadtwerken: "Wir sind nicht Herr des Verfahrens." Das sei die Staatsanwaltschaft, erklärte der WSW-Chef. Am Donnerstag gebe es eine Inspektions-Fahrt mit Ermittlern.

Die Staatsanwaltschaft hatte nach dem Absturz einer mehr als 300 Meter langen Stromschiene Ermittlungen wegen „des Anfangsverdachts einer fahrlässigen Gefährdung des Bahnverkehrs“ aufgenommen. Die Schiene war auf ein Auto gekracht - der Fahrer hatte großes Glück gehabt und blieb unverletzt.

Schülerbusse sollen wieder fahren können

Für den Ersatzverkehr sind zusätzliche Busse unterwegs, kündigten die Stadtwerke weiter an. Spätestens übernächste Woche dann auch die Schülerbusse wieder fahren, die wegen des Ersatzverkehrs aus dem Fahrplan genommen wurden.

Als Entschädigung für betroffene Fahrgäste und Händler in Wuppertal soll es an einem verkaufsoffenen Sonntag am 9. Dezember einen Gratis-Tag geben. Außerdem kündigten die Stadtwerke Vergünstigungen für App-Nutzer der WSW an.

Weitere Infos zum Ersatzverkehr, der Spurensuche und Entschädigungen der WSW für Fahrgäste in unserem Nachrichtenprotokoll zur Pressekonferenz.

(neuk/pasch)