Seniorenkreis Lüntenbeck: Gemeinsam singen und klönen

Seniorenkreis Lüntenbeck: Gemeinsam singen und klönen

Die Senioren der Siedlung treffen sich zweimal pro Monat.

Singen ist gesund und hält jung. Das beherzigen auch die Mitglieder des Seniorenkreises Lüntenbeck. Zweimal im Monat kommen sie im urigen Bürgertreff am Weidehang zusammen, um bei Kaffee und Kuchen nach Herzenslust zu klönen und eben gemeinsam zu musizieren.

Schon seit mehr als 30 Jahren gibt es den Seniorenkreis. Gegründet wurde er 1984 vom Ehrenvorsitzenden der Siedlung Ferdinand Köthe. Auch heute bilden die Teilnehmer eine gesellige Runde, die sich ihren Sinn für Fröhlichkeit im Alter bewahrt hat. „Das regelmäßiges Beisammensein ist für alle ein wichtiger Termin“, sagt Klaus Danielzig. Er betreut die Gruppe bereits seit 1997 und ist mit seinem Keyboard außerdem für die musikalische Begleitung zuständig.

Wenn er mit „Lüntenbeck, o Lüntenbeck, du bist der schönste Fleck“ die von ihm selbst gedichtete musikalische Liebeserklärung an die Siedlung anstimmt, kann sich Danielzig der stimmgewaltigen Unterstützung der gut gelaunten Gäste sicher sein. Außerdem stehen Evergreens und Volkslieder auf dem Programm.

Auch sonst sind die Senioren sehr aktiv. Jährlich werden Frühlingsfeste, Weihnachtsfeiern, Tagesausflüge oder Studienreisen organisiert. Außerdem lädt die Gruppe Referenten zu Themen wie Wohnungseinbrüche, Taschen- und Trickdiebstahl und Unfallgefahr im Haushalt ein. „Unser Kreis engagiert sich auch im sozialen Umfeld etwa für Senioren- und Pflegeheime“, berichtet Klaus Danielzig. Dort finden Musiknachmittage und kleinen Vorträgen statt.

„Das Motto lautet dabei: Senioren helfen Senioren“, erklärt Danielzig. Er und seine Mitstreiter freuen sich immer über neue Teilnehmer bei den Treffen. Konfessionen oder politische Einstellungen spielen dabei keine Rolle. Die gemeinsamen Nachmittage finden jeweils an jedem zweiten Donnerstag im Monat von 15 bis 18 Uhr und an jedem vierten Freitag im Monat von 18 bis 20 Uhr im Bürgertreff Lüntenbeck, Weidehang 30, statt. ebi

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