Schwebt Bahn bald in Realschule ein?

Schule und Verein Kindertisch bereiten Übernahme von Schwebebahnen vor.

Vohwinkel. Gute Nachrichten für den Stadtteil: Gleich zwei Schwebebahnen der alten Generation werden künftig im Wuppertaler Westen aufgestellt. Zusätzlich zum Verein Kinder-Tisch Vohwinkel, der einen Wagen für sein Sternpunkt Gelände von den WSW gewonnen hat, konkretisieren sich auch die Kaufabsichten der Realschule Vohwinkel.

In den letzten Wochen gab es weitere Gespräche mit Sponsoren. Diese verliefen offenbar positiv. „Es ist großartig, wie viel Zuspruch unser Projekt hat“, sagt Schulleiter Burkhard Eichhorn. Unter anderem gibt es eine ehrenamtliche Beratung durch einen Statiker und einen Architekten. „Das spart uns natürlich enorme Kosten“, sagt Eichhorn.

Er schätzt, dass darüber hinaus für das „schwebende Klassenzimmer“ noch rund 20.000 Euro aufgebracht werden müssen. „Wir sind sicher, dass uns die Finanzierung gelingt“, sagt der Schulleiter. Eine Zusage über den Verkauf eines der alten Züge seitens der WSW gebe es. Die Schule hat jetzt mit den konkreten Vorplanungen begonnen.

Der Wagen soll standesgemäß mit einem speziellen Kran im Schulgarten einschweben. Dort wird ein Fundament errichtet, auf dem die Bahn an acht Punkten aufliegt. Für die Umsetzung werden laut Eichhorn jede helfende Hand und weitere Spenden benötigt.

Auch beim Verein Kinder-Tisch Vohwinkel laufen die Vorbereitungen. Die Schwebebahn soll auf der südlichen Seite des betreuten Spielplatzes Sternpunkt an der Roßkamper Straße aufgestellt werden. Durch den Sieg beim Wettbewerb ist der Wagen für den Verein kostenlos und es gibt einen Transportkostenzuschuss von 2000 Euro.

Für das Fundament hat der Kinder-Tisch im Dezember einen Bauantrag gestellt. „Wir hoffen jetzt auf eine baldige Genehmigung, damit wir mit den Arbeiten beginnen können“, sagt Vorsitzender Udo Schemann. Zudem gab es bereits ein Planungstreffen mit dem zuständigen Statiker und Architekten. Keine Schwebebahn wird es allerdings in der Siedlungsgemeinschaft Westpark geben. Die Mitglieder entschieden sich am Ende gegen einen Kauf. „Das ist einfach zu teuer, weil auch viele Folgekosten entstanden wären“, sagt Siedlungsvorsitzender Marcus Rudolph. ebi