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Neue Hoffnung für den Bahnhof Vohwinkel?

Neue Hoffnung für den Bahnhof Vohwinkel?

Die Stadt hat fordert vom VRR, dass die Regionalexpresse 7 und 13 wieder am Haltepunkt im Westen Station machen.

Vohwinkel. "Vohwinkel ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für den öffentlichen Schienennahverkehr, daher ist der Stadtteil bei den Vorschlägen für den VRR auch besonders stark vertreten". Die Aussage Michael Mildes vom Ressort Straßen und Verkehr war in der Sitzung der Vohwinkeler Bezirksvertretung Balsam auf die Seele der Politiker.

Nach etlichen Hiobsbotschaften bezüglich des Wegfalls von S- und Regiobahnverbindungen kann das Stadtteilgremium neue Hoffnung schöpfen. Rund die Hälfte der 19 Vorschläge, die von der Stadt an den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr gestellt werden, betreffen Vohwinkel.

Zentrale Forderung ist die auch aus dem Stadtteil immer wieder angemahnte Wiedereinführung der RE-7- und RE-13-Halte. Ob der VRR die Wuppertaler Wunschliste berücksichtigt, bleibt aber offen.

Dennoch sei man vor allem mit Blick auf den RE 13 von Venlo nach Hamm recht optimistisch, sagt Milde. Weniger Hoffnung konnte der Abteilungsleiter für Verkehrsplanung den Bezirksvertretern dagegen bei der RB 48 machen. Diese fährt seit dem Winter nur noch bis zum Hauptbahnhof und nicht mehr nach Oberbarmen. Auch eine Rücknahme der verringerten Taktfrequenz bei der Direktverbindung der S-8 nach Hagen hält er für unwahrscheinlich.

"Man muss berücksichtigen, dass der VRR derzeit rund 30 Millionen Euro pro Jahr sparen muss und solche unserer Meinung nach moderaten Einschnitte nicht zu verhindern sind", erläuterte Milde. Gleichwohl möchten die Vohwinkeler Politiker die Probleme mit RB 48 und S 8 in den Maßnahmenkatalog aufgenommen sehen.

Auch die mehrfach geforderten Schiebehilfen für Fahrräder an den Bahnhofstreppen sollen sich hier wieder finden. Diese waren von der Bahn in der Vergangenheit bereits abgelehnt worden. "Das ist ein Unding, schließlich passen in die neu installierten Aufzüge keine Fahrräder mehr hinein", betont Grünen-Sprecher Klaus von Zahn.

Knapp vier Wochen Zeit hatte der VRR der Verwaltung gegeben, um den Maßnahmekatalog für den öffentlichen Schienennahverkehr zu erstellen. Am 4. Juni entscheidet darüber der Verkehrsausschuss. Grundsätzlich steht Wuppertal in Konkurrenz zu anderen Kommunen, die ihrerseits Vorschläge erarbeiten.