Mit dem O-Bus zum Bahnhof

Der Anschluss der O-Buslinie 683 an den Vohwinkeler Bahnhof stößt auf positive Resonanz.

Vohwinkel. Viel Zustimmung gibt es für den Anschluss der O-Bus Linie 683 an den Vohwinkeler Bahnhofsvorplatz. Seit Montag ist die rund 800 Meter lange Lücke zwischen der bisherigen Endhaltestelle Rubensstraße und dem Bahnhof endgültig Vergangenheit. Bisher mussten die Fahrgäste dort entweder umsteigen oder zu Fuß gehen.

Entsprechend positiv fällt das Urteil über die jetzt wesentlich komfortablere Verkehrsverbindung aus. „Das macht vieles leichter“, findet etwa Moritz Hiller. Auch Horst Scheile ist voll des Lobes und hat sich die Abfahrtszeiten am Bahnhof gleich notiert. „Wir nutzen die Strecke oft am Wochenende für Ausflüge nach Solingen Burg“, sagt er. Für Margarethe Veliji-Mika ist die Verbindung zum Vohwinkeler Bahnhof ebenfalls deutlich einfacher geworden. „Vorher bin ich zu Fuß gegangen, was mit Kinderwagen umständlich ist“, berichtet die junge Mutter.

Busfahrerin Steffi Jordan konnte sich am Montag über zahlreiche gut gelaunte Fahrgäste freuen. „Die Leute finden das natürlich super“, erzählt sie. Durch den geänderten Fahrtweg können Pendler weiterhin problemlos zwischen O-Bus und Schwebebahn umsteigen oder direkt bis zum Bahnhof durchfahren. Zudem wurde ein komfortabler Zehn-Minuten-Takt eingeführt.

Die Routenänderung ist auch ein wichtiger Lückenschluss im Nahverkehrsnetz, da Fahrgäste einfacher zwischen dem Solinger Norden und dem Vohwinkeler Süden sowie Städten wie Essen oder Düsseldorf pendeln können. Voraussetzung für den O-Bus Anschluss war der Umbau des Bahnhofsvorplatzes. Er verfügt jetzt über fünf Haltestellen mit modernen Fahrgastanzeigen. Zuletzt erfolgte dann noch der Abbruch der maroden Ladenzeile im südlichen Bereich. Nach dem Abschluss der verschiedenen Maßnahmen konnte dann endlich der lange geforderte O-Bus Anschluss erfolgen.

Bürgerkritik gibt es allerdings am notwendigen Busverkehr in beide Richtungen in der Rubensstraße (Siehe Kasten). Die Straße ist gerade im oberen Bereich relativ schmal, so dass dort Parkplätze wegfallen mussten — das sorgt bei Anwohnern und Geschäftsinhabern für Unmut.