1. NRW
  2. Wuppertal
  3. Stadtteile
  4. Vohwinkel

Höhe: Neue Chancen für das Quartier in Vohwinkels Süden

Höhe: Neue Chancen für das Quartier in Vohwinkels Süden

Quartiersmanager soll Projekte auf den Weg bringen.

Eine Quartiersmanagerin gibt es bereits an der Höhe. Katharina Thiel soll im Vohwinkeler Süden die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit unterstützen und Stadtteilprojekte anstoßen. Im Frühjahr wurde eine weitere Stelle im Quartiersmanagement besetzt.

Die Wuppertaler Arbeiterwohlfahrt (AWO) beteiligt sich an einem Projekt der Landesregierung zur altengerechten Entwicklung an der Höhe. Dafür sollen über drei Jahre in enger Zusammenarbeit mit den Bürgern und Institutionen vor Ort entsprechende Konzepte erarbeitet werden. Sie umfassen die Handlungsfelder Wohnen, Versorgung, persönliche Beteiligung und Gemeinschaft. Im ersten Schritt sollen die Bedürfnisse und Potenziale an der Höhe unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung ermittelt werden. Für das Projekt stellen Land und Stadt pro Jahr 50 000 Euro bereit.

Seit April unterstützt Markus Röser als Quartiersentwickler die Projekte. In den kommenden drei Jahren soll er in enger Zusammenarbeit mit den Bürgern und Institutionen vor Ort entsprechende Projekte auf den Weg bringen. Der 29-jährige will im ersten Schritt mit den Menschen ins Gespräch kommen. Unter anderem sind Stammtische und Sprechstunden geplant. „Das Projekt kann nur mit allen zusammen funktionieren“, sagte Röser im April bei einer Auftaktveranstaltung im Vohwinkeler Rathaus.

Bei den im Mai von der Wuppertaler Arbeiterwohlfahrt (AWO) organisierten Stadtteilspaziergängen durch das Quartier bekamen die Teilnehmer ganz unterschiedliche Eindrücke. „Es fehlen ein Geldautomat und eine Möglichkeit für Überweisungen“, sagte ein Dasnöckel-Anwohner. Ansonsten sei das Nahversorgungsangebot nicht schlecht. Für Medikamente gebe es einen guten Lieferservice aus dem Vohwinkeler Zentrum. Quartiersentwickler Röser war zufrieden mit der Resonanz. „Es gab interessante neue Einblicke, gerade auch von Anwohnern, die bereits mehrere Jahrzehnte hier leben“, sagte Roeser. Wie diese Anregungen umgesetzt werden wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Red