Hako Arena: Drei Bands heizten ihren Fans ein

Hako Arena: Drei Bands heizten ihren Fans ein

Beim Rock am Westring feierten 300 Besucher die Black Thunder Ladies und zwei weitere Rockbands bis weit nach Mitternacht.

Vohwinkel. Hier kamen Fans der härteren musikalischen Gangart voll auf ihre Kosten: Beim Live Spektakel „Rock am Westring“ in der Hako Event Arena dominierten krachende Gitarrenriffs und hämmerndes Schlagzeug. Rund 300 Besucher feierten bis weit nach Mitternacht mit den Songs der alten Hard-Rock Helden. Drei Bands standen auf der Bühne und präsentierten viele Hits aus vier Jahrzehnten Musikgeschichte.

Den Anfang machten Schicht im Schacht aus Gevelsberg, die mit ihren Akustik-Gitarren und einer ungewöhnlichen Songauswahl vom Konzept des restlichen Abends abwichen. Das Trio bestach durch eine Riesenportion Spielfreude und zog das Publikum schnell auf seine Seite. Mark Bergmann am Schlagzeug und Uli Queren am Bass schufen dabei ein treibendes Rhythmusfundament, bei dem die Füße einfach mitwippen mussten.

Anschließend heizten die Black Thunder Ladies dem Publikum kräftig ein und bewiesen, dass die Welt der harten Gitarrenriffs mitnichten Männersache ist. Als AC/DC-Coverband haben sich die fünf Damen im In- und Ausland bereits einen guten Ruf erspielt. Auch in der Hako Arena lieferte die Formation eine fulminante Show ab. Songs wie „Hells Bells“, „Shoot to Thrill“ und natürlich „Highway to Hell“ ließen keine Wünsche offen. Front Frau Iris Boanta schmettert die Hits mit lautstarker Reibeisenstimme, die sich nicht hinter den Originalen von Bon Scott und Brian Johnson zu verstecken braucht.

Ein absolutes Heimspiel hatten die Lokalmatadore von Bourbon Street. Mit einem Mix aus Hard-Rock und Metal schlossen die fünf Vollblutmusiker das Konzertevent ab. Die Formation um Sänger Stefan Mageney sorgte für eine gelungene Rock Party, bei der bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wurde.

Mehr von Westdeutsche Zeitung