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Gewerbepark VohRang: Grundstein für 180 neue Arbeitsplätze

Gewerbepark VohRang: Grundstein für 180 neue Arbeitsplätze

Im neuen Mittelstandspark in Vohwinkel haben die Arbeiten für das erste Unternehmen begonnen. Weitere Kaufverhandlungenlaufen.

Vohwinkel. Falko Derwald macht es traditionell: In der einen Hand hält der Derwald-Geschäftsführer die Kupferrolle, in der anderen eine Maurerkelle. Bevor er das glänzende Metall versenkt, öffnet er den Deckel und zeigt, was künftig von Mauerwerk umschlossen sein wird: eine aktuelle Ausgabe der WZ, Planungsunterlagen und Kleingeld.

Dann lässt Derwald gemeinsam mit Oberbürgermeister Peter Jung und McKinnon-Geschäftsführer Hans Greif die Kupferrolle zwischen die Mauersteine gleiten. Zugemauert wird der Spalt jedoch nicht, der Akt an dieser Stelle ist ein symbolischer. „Hier ist der Parkplatz geplant“, erklärt Derwald. Trotzdem: Der Grundstein für das 13-Millionen-Euro-Projekt McKinnon ist gelegt.

Im Januar dieses Jahres hatte das Unternehmen mit amerikanischer Mutterfirma den Umzug seiner Europazentrale von Velbert nach Vohwinkel bekanntgegeben. Grund waren fehlende Expansionsmöglichkeiten am alten Standort.

Am neuen können sich Geschäftsführer Greif und Werksleiter Gerald Dungs mit ihren 180 Mitarbeitern bereits in einem Jahr auf einer Gesamtfläche von rund 25.000 Quadratmetern ausbreiten. Neben einer Werkshalle mit 10 000 Quadratmetern entstehen Büro- und Verwaltungsräume mit 2500 Quadratmetern sowie 130 Parkplätze. Das Konzept mit Entwicklung, Bau, Betrieb und Vermietung hat die Unternehmensgruppe Derwald aus Dortmund erstellt.

Ganz einfach sei die Entwicklung des Gewerbegebietes an der Haaner Straße nicht gewesen, so Oberbürgermeister Peter Jung: „Ein Drittel des Gewerbegebietes musste für den Artenschutz geopfert werden, damit die Zauneidechse ihren Lebensraum behalten kann.“ Für ihn sei wichtiger, dass der Mensch einen Arbeitsplatz finde.

Obwohl noch nicht viel zu sehen ist, ist Hans Greif zufrieden: „Als wir auf die Baustelle gefahren sind, ist mir das Herz aufgegangen. Die Belegschaft ist mächtig gespannt, wir wollen loslegen.“

Sollte Columbus McKinnon weiter wachsen wollen, hat Wuppertals Wirtschaftsförderer eine Reserve: „Wir halten dem Unternehmen in diesem Abschnitt des Parks weitere 5000 Quadratmeter frei“, sagt Rolf Volmerig, der sich mit der Vermarktung des Parks zufrieden zeigt: „Der Standort wird gut angenommen.“ Mit Columbus McKinnon habe man ein sehr hochwertiges Startprojekt.

„Wir führen außerdem mit drei Interessenten aus dem gewerblichen Bereich Kaufverhandlungen. Für den Abschnitt C gibt es Überlegungen in Richtung Handwerker-Park.“ Etwa 20 Handwerker könnten sich dort ansiedeln. Für die Entwicklung rechnet Volmerig mit rund 18 Monaten.