FSV freut sich auf den Kunstrasen

Gestern war erster Spatenstich, im Juli soll die Lüntenbeck fertig sein.

Lüntenbeck. Seit sieben Jahren verfolgt der FSV Vohwinkel das Projekt Kunstrasen in der Lüntenbeck, wurde in dieser Zeit sportlich von so manch anderem Wuppertaler Club mit besseren Bedingung überholt. Am Montag gab es beim Verein allerdings nur strahlende Gesichter, denn mit dem ersten Spatenstich begann der Umbau des Aschegeläufs zum künstlichen Grün, das den Verein in eine bessere Zukunft führen soll.

„Ohne den Kunstrasen wäre der Verein tot gewesen“, sagt Geschäftsführer Thomas Kobsch unmissverständlich. Von einst 628 Mitgliedern hat der reine Fußballverein aktuell gerade noch 300, von ehemals 24 Jugendmannschaften sind nur 13 übrig. Zwei neue - Bambinis und F-Jugend - haben sich für den Sommer aber bereits angesagt. Ab Ende Juli, so hofft man, soll der neue Platz bespielbar sein, bis dahin geht es für alle Vohwinkeler Teams auf den zweiten FSV-Platz — die Waldkampfbahn, die, na klar, ein Ascheplatz ist.

Ehrengäste der Stadt zum ersten Spatenstich — allen voran Oberbürgermeister Peter Jung und Sportamtsleiter Peter Keller — hoben die gute Zusammenarbeit mit dem Verein hervor. Die Baukosten von rund 550 000 Euro teilen sich Verein und Stadt.

Der FSV hat selbst die Planung in den Händen und profitierte dabei von den guten Erfahrungen der SF Dönberg und des TSV Beyenburg, die ebenfalls mit Rat zur Seite gestanden hatten. Ebenso wie dort wird mit dem Wittener Unternehmer Gerd Sachse gebaut. Der Kunstrasen gehört der neuesten Generation an und ist von der Firma Polytan, die sich am Markt behauptet hat.

„Die Erfahrungen aus Dönberg und Beyenburg haben uns sehr geholfen“, hob Stefan Kobsch hervor. Er ist auch Vorsitzender des Fördervereins Kunstrasenplatz und war deshalb am Montag besonders glücklich.