Bunter Basar mit vielen Ideen

Im Gemeindezentrum an der Edith-Stein-Straße gab es Deko-Ideen für die Adventszeit und Weihnachten zu kaufen.

Parallel zum Weihnachtsmarkt (siehe Seite 1) fand im angrenzenden Gemeindezentrum von St. Mariä Empfängnis der Adventsbasar der katholischen Kirchengemeinde St. Mariä Empfängnis und St. Ludger statt. Bereits halbe Stunde nach der Eröffnung war es im Pfarrzentrum rappelvoll. Vor allem um den Stand der KFD scharten sich die Besucher.

Margarete Trappenberg über den Boom bei den Adventskränzen

Die Damen des Bastelkreises sind wie immer fleißig gewesen: 35 Adventskränze hatten sie vorbereitet — in der ersten halben Stunde ging rund 25 davon über den Ladentisch. „Verkaufen könnten wir sicher mehr“, sagte die Leiterin des Bastelkreises, Margarete Trappenberg. „Und auch mehr Kränze herzustellen wäre kein Problem. Allein, es fehlt uns an Lagermöglichkeiten.“ Inzwischen bestellen einige Vohwinkeler ihren Adventskranz schon bei den KFD-Damen vor, Farbwünsche werden dabei gern erfüllt.

Doch die Damen haben auch stets neue Ideen. In diesem Jahr gab es erstmals Buch-Engel und Buch-Kerzenständer zu kaufen. Diese waren nicht etwa aus ganzen Büchern hergestellt, sondern aus einzelnen Buchseiten, die in mühevoller Handarbeit in die entsprechende Form gefaltet wurden. „Die Idee haben wir aus einem Urlaub auf Kreta mitgebracht“, erzählte Margarete Trappenberg.

Wunderschöne Deko-Ideen für die Weihnachtszeit gab es auch an den Nachbarständen, so am Stand der Andheri-Hilfe. Vieles war aus Naturmaterialien, in diesem Jahr ein besonderer Trend. Aber auch warme, selbstgestrickte Socken und Hochprozentiges warteten auf Käufer.

Der Stand wird seit 50 Jahren von Inge Harke initiiert. Die 91-Jährige ist inzwischen mit Abstand die älteste Teilnehmerin des Basars. Und sie bastelt noch selbst mit: süße Nikoläuse aus Baumstämmen, Wichtel aus Tannenzapfen und Windlichter aus Weckgläsern, weihnachtlichen dekoriert mit Herzen und rot-weiß karierten Schleifen.

„Das ist jetzt mein letzter Basar“, sagte die rüstige Dame. „Man soll aufhören wenn es am schönsten ist und nach 50 Jahren muss es auch einmal genug sein.“

Produkte aus fairem Handel gab es am Nachbarstand. Der Eine-Welt-Kreis von Sankt Mariä Empfängnis und Sankt Ludger verkaufte die fairen Produkte aus Kooperationen mit verschiedenen Initiativen. Da gab es Papierkörbe aus alten Autoreifen aus Vietnam, handgefertigte Krippen aus Südamerika sowie bunt bemalte Holzkreuze aus Peru. Den Stand betreute unter anderem Barbara Gondolf: „Weitere Partnerprojekte haben wir in Argentinien, Namibia, Indien und auf den Philippinen. Der Erlös geht an die jeweiligen Kooperationen.“

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