Baubeginn: Der Bahnhofsvorplatzin Vohwinkel wird umgestaltet

Baubeginn: Der Bahnhofsvorplatzin Vohwinkel wird umgestaltet

Die Arbeiten markieren auch den Anschluss der O-Bus-Linie 683 aus Solingen.

Vohwinkel. Startschuss für den Umbau: Seit gestern laufen die Arbeiten am Vorplatz des Vohwinkeler Bahnhofs. Vorausgegangen sind die notwendigen Kanalbaumaßnahmen der Wuppertaler Stadtwerke (WSW). Der Bereich wird behindertengerecht umgestaltet und erhält sechs Bushaltemöglichkeiten mit modernen Fahrgastanzeigen.

Bis auf eine Ausnahme wird es an den Haltestellen auch einen Wetterschutz zum Unterstellen geben. Der Umbau ist Voraussetzung für den lange geforderten Anschluss der O-Bus-Linie 683 aus Solingen. Die Stadt rechnet abhängig von der Witterung mit einer Fertigstellung Anfang des nächsten Jahres. „Das ist ein guter Tag für Vohwinkel“, sagte Oberbürgermeister Peter Jung (CDU) beim gestrigen Ortstermin mit Vertretern von Verwaltung, WSW und Politik. Er dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz beim Projekt (siehe Kasten). Für WSW-Mobil-Geschäftsführer Ulrich Jaeger ist der Umbau eine deutliche Verbesserung im Nahverkehrsangebot des Wuppertaler Westens. „Wir haben hier am Bahnhof einen wichtigen Verknüpfungspunkt zwischen Bus und Bahn“, so Jaeger.

Im Zuge der Arbeiten wird das alte Natursteinpflaster deutlich reduziert und liegt damit nicht mehr im Fahrbereich der Linienbusse. Der vorgesehene Spezialasphalt ist besonders haltbar und kam bereits am Barmer Bahnhof zum Einsatz. Noch nicht geklärt ist das Problem der maroden Anbauten am Rand des Platzes. „Wir sind in Gesprächen mit der Bahn und hoffen, dass es hier eine Lösung gibt“, sagt Peter Jung. Der Umbau wurde durch Fördergelder vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) in Höhe von 556 000 Euro möglich.

Den Eigenanteil von rund 100 000 Euro übernehmen die Stadtwerke Wuppertal und Solingen zusammen mit der Clees-Gruppe als Anlieger und Nutzer des Geländes. Eigentlich hätten die Umbauarbeiten bereits abgeschlossen sein sollen. Die Stadt begründet die Verschiebung damit, dass die Verhandlungen mit der Bahn länger gedauert haben. Busfahrgäste und Pendler müssen sich im Zuge der Umbaumaßnahmen auf Einschränkungen einstellen. Die Haltestellen wurden zum Teil vor das ehemalige Postgebäude verlegt.

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