Sponsorenschwimmen: „Das Bad muss erhalten bleiben“

Sponsorenschwimmen: „Das Bad muss erhalten bleiben“

Erfolgreiche Premiere des Sponsorenschwimmens.

Ronsdorf. Die Kleinsten legten sich so richtig ins Zeug. „Wir hatten vielleicht mit 1000 Euro gerechnet“, sagt Sportlehrerin Brigitte von Mirbach. Dass die Erst- bis Viertklässler der Grundschule Echoer Straße aber so viele Bahnen zurücklegen würden, überraschte dann doch. Über 11.000 Euro kamen beim Sponsorenschwimmen fürs Bandwirker-Bad zusammen. Der erste Scheck über knapp 8500 Euro wurde bereits überreicht.

Die Idee dazu hatten die Sportlehrer und der Förderverein des Bandwirker-Bads. „Wir mussten doch etwas machen.“ Ähnliche Aktionen sind auch für die Zukunft geplant. „Das Bad muss einfach erhalten bleiben“, sagt von Mirbach. Sie freute sich, wie engagiert die etwa 150 Kinder im Einsatz waren. 30 Minuten hatte jede Klasse Zeit. Der Rekordschwimmer schaffte dabei allein 60 Bahnen.

Ein Schützling von Mirbachs hatte erst in der vergangenen Woche die Prüfung zum Seepferdchen abgelegt — die Voraussetzung zur Teilnahme. „Er wollte unbedingt mitmachen. Um ihn anzuspornen, haben meine Kollegen und ich ihn selbst gesponsert — und dann ist er 22 Bahnen geschwommen“, ist von Mirbach stolz.

Das Bandwirker-Bad kämpft nach dem Rückzug der Stadt aus der Finanzierung bekanntlich ums Überleben. Für 2013 ist der Förderverein aber optimistisch — auch dank gelungener Aktionen wie jetzt von der GGS Echoer Straße. est

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