Scheidtstraße: Zeit für Neues

Das Jugendzentrum erweitert sein Programm.

Wuppertal. „Es wurde Zeit für Neues“, begründet Leiterin Gabriele Sonntag die Änderungen im Kinder- und Jugendzentrum. In beiden Häusern — sowohl an der Scheidtstraße als auch im Rehsiepen werden Neuheiten eingeführt.

Besonders das Schwimmangebot soll fester Bestandteil der Einrichtung werden. „Immer weniger Kinder können schwimmen, daher sind solche Angebote sehr wichtig“, begründete Sonntag die Entscheidung, im Bandwirker-Bad regelmäßige Treffen zu organisieren.

Pünktlich zum Beginn der Schulzeit wurde auch eine Hausaufgabenbetreuung eingerichtet, die Kinder und Jugendliche ohne Anmeldung besuchen können. Dazu kommt der offene Treff für alle jugendlichen Altersgruppen. Bisher waren die Programmpunkte in Altersgruppen unterteilt — nun können auch alle zusammen spielen und sich kennenlernen. Vor allem die Legosteine locken Jung und Alt, egal ob mit oder ohne thematische Vorgaben. Die Bausteine wurden im Rahmen des Projekts „Kein Kind bleibt zurück“ besorgt und gehören weiterhin zu den Lieblings-Utensilien.

Für spontane Ideen der Kinder ist ebenfalls genügend Platz. Sie können selbst entscheiden, ob sie tanzen und kochen möchten - dann werden sie dabei beaufsichtigt. Hier kommen die neuen Mitarbeiter Adina Böhm und Simon Willhardt ins Spiel. Sie lieferten sich bereits einige Billardduelle mit den Kindern und sorgen für eine flexiblere Aufstellung des Teams.

Neben den täglichen Programmen gibt es zahlreiche Tagesausflüge. Für das einzige Problem sorgt momentan der Gitarrenkurs. Für das sehr beliebte Schnupperangebot fehlt bislang noch eine qualifizierte Lehrkraft.

„Wir suchen eifrig, und die Kinder fragen häufig danach“, sagte Sonntag und verwies auf die zehn Gitarren für Kinder, die kein Instrument besitzen. Der Lehrermangel soll schnellstmöglich behoben werden. Dann ist auch Sonntag zufrieden: „Wir sind stolz, ein Teil des guten Angebots für Kinder und Jugendliche in Ronsdorf zu sein.“