Ronsdorf erlebt seinen Kunstrausch

Am Samstag gibt es an 40 Ständen Kunst — und eine Überraschung.

Wuppertal. Ronsdorf steht am Samstag, 3. Mai, wieder ganz im Zeichen der schönen Künste und des Kunsthandwerks: Zum neunten Mal findet der Ronsdorfer Kunstrausch statt, mit rund 40 Ständen in den Räumen und auf dem Außengelände der katholischen Gemeinde St. Joseph, Remscheider Straße 4 bis 8. Dazu gibt es Kunstaktionen auf dem Bandwirkerplatz und im Dürselenweg.

Ronsdorf erlebt seinen Kunstrausch
Foto: Veranstalter

Regine Rottsieper, Ute Scholl-Halbach, Andrea Dewald und Maria Schneider sind seit 2004 Mitglieder im Organisationsteam, das für die siebte Auflage des Kunstrausches einige Neuheiten und besondere Attraktionen ankündigen kann. So werden erstmals die Ronsdorfer Künstler der „Kühlräume“ vertreten sein, die ab 11.30 Uhr am Eiscafé Golosia im Dürselenweg die vergängliche Kunst der Straßenmalerei präsentieren wollen. Einer der Anziehungspunkte wird eine mehrere Hundert Kilogramm schwere Pyramide aus gefärbtem Eis sein, die auf dem Brunnen vor dem Eissalon entstehen soll. Und Kinder, die mitmachen, bekommen anschließend eine Kugel Eis am Eiswagen.

„Auf dem Bandwirkerplatz wartet noch eine ganz besondere Überraschung. Doch welche es sind, das wissen noch nicht einmal die, die bei dieser Aktion mitmachen sollen“, sagt die Malerin Regine Rottsieper. Verraten will sie nur: Es handele sich um eine ganz besondere Verschönerungsmaßnahme.

Kein Geheimnis ist indessen, dass ab 13 Uhr im Gemeindezentrum an der Remscheider Straße Blues vom Feinsten zu hören sein wird. Dr. Mojo spielt, und außerdem haben Darsteller des Wuppertaler Kinder- und Jugendtheaters ihr Kommen angesagt.

An einigen Ständen können die Besucher mitmachen uns selbst künstlerisch tätig werden. Und manchmal genügt es auch einfach, zuzuschauen oder mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen, um sich die Fertigkeiten des Handwerks erklären zu lassen.

„Alle erwirtschafteten Gelder, zum Beispiel aus den Standmieten, fließen in die Organisation der nächsten Veranstaltung oder in das Honorar für die Musik“, erklärt Ute Scholl-Halbach, die am Samstag ihre Glaskunst präsentieren wird.

Mehr als nur einen Vorgeschmack darauf gibt es bereits am 1. Mai von 11 bis 18 Uhr an der Talsperrenstraße 66, wo Ute Scholl-Halbach ihre Arbeiten gemeinsam mit Matthias Halbach (Drechselkunst) ausstellt.