JVA-Baustelle: Ampel in Betrieb – Ärger über Zerstörungswut

JVA-Baustelle: Ampel in Betrieb – Ärger über Zerstörungswut

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb erstattet Anzeige bei der Polizei.

Ronsdorf. Auf dem Gelände der JVA-Baustelle entlang der Parkstraße gibt es massive Probleme mit Sachbeschädigungen. "Die Lage hat sich am Wochenende nochmal zugespitzt", berichtet Ulrike Stoppert vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb auf WZ-Nachfrage. Der aktuelle Sachschaden in Form zerstörter Zäune und Schilder belaufe sich auf etwa 10.000 Euro. Am Donnerstag vergangener Woche habe man bei der Polizei Anzeige erstattet - und bitte um Zeugenhinweise im Präsidium unter der Rufnummer 284-0.

So wurden rund um den Scharpenacken wiederholt Zäune zerschnitten und eingedrückt. Besonders schlimm hat es Hinweisschilder getroffen, die im Sinne aller Nutzer des Naherholungsgebietes über geplante und vorgenommene Eingriffe informieren. Angesichts anhaltender Zerstörungswut habe man einen Wachdienst beauftragt und ihn angewiesen, im Fall der Fälle die Polizei zu verständigen. Abgesehen davon, dass das Baugelände immer wieder verbotenerweise betreten wird, komme es vor, dass das Wachpersonal beschimpft werde, fügt Stoppert hinzu.

Ungeachtet dessen hat die neue Ampelanlage in Höhe der ehemaligen Standortverwaltung an der Parkstraße nun ihre Arbeit aufgenommen. Wie berichtet, ist sie mit dem städtischen Ampelsystem verbunden und soll auch den Baustellenverkehr steuern.

Bis zum Abschluss der Bauarbeiten bleibt die Ampel etwa drei Jahre lang an Ort und Stelle - und wird danach ein Stück versetzt und als Bedarfsampel an der Notauffahrt für die Polizei installiert. Detaillierte Lagepläne dafür gibt es aber noch nicht.

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